Kammerkonzerte


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16. März
Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19.30 Uhr

PÉTER TÓTH, erfolgreichster Teilnehmer des Internationalen Klavierwettbewerbs Franz Liszt 2001
 CHOPIN: 4 BALLADEN (NR. 1 G-MOLL OP. 23, NR. 2 OP. 38 F-DUR, NR. 3 OP. 47 AS-DUR, NR. 4 OP. 52 F-MOLL)
CHOPIN: SONATE NR. 2 OP. 35 B-MOLL
 
16. März
Festsaal der Universität für Rechtswissenschaften, 19.30 Uhr

Zimbelabend mit ÁGNES SZAKÁLY
 BACH–SCHUMANN: SONATE A-MOLL, BWV 1003
BACH: SUITE C-DUR, BWV 1009
BACH–SCHUMANN: SONATE C-DUR, BWV 1005
BARTÓK–PÉTER MOSONYI: 15 UNGARISCHE BAUERNLIEDER
(Variation d. J. 1920)
BARTÓK: RHAPSODIE NR. 1
BARTÓK: RHAPSODIE NR. 2
 MIT: ISTVÁN DOMINKÓ /Klavier
 Die Zimbelkünstlerin Ágnes Szakály erhielt ihr Diplom 1974 an der Liszt-Ferenc-Musikakademie. Sie entfaltete ihre Karriere als Solistin in vielen europäischen Ländern und in Japan sowie Südkorea. Als Pädagogin ist sie in der Bartók-Béla-Fachmittelschule für Musikkunst tätig. Sie hat mehrere CD-s, auf denen sie Werke zeitgenössischer ungarischer und ausländischer Komponisten spielt, darunter auch ihr gewidmete Konzerte.
 
16. März
Thália-Theater, 19.30 Uhr

Gitarrenabend mit PEPE ROMERO
 LUIS MILAN: PHANTASIE, NR. XVI
FRANCISCO DE MADINA: SUITE BUCÓLICA
BACH:GAVOTTE 1&2 AUS DER SUITE FÜR VIOLONCELLO D-DUR, BWV 1012
COURANTE AUS DER SUITE FÜR VIOLONCELLO C-DUR, BWV 1009
GAVOTTE AUS DER SUITE FÜR LAUTE E-DUR, BWV 1006A
MAURO GIULIANI: VARIATION, OP. 49
JORGE MOREL: AL MAESTRO (In memoriam Celedonio Romero)
FEDERICO M. TORROBA: SUITE CASTELLANA
JOAQUIN RODRIGO: INVOCACIÓN Y DANZA; EN TIERRAS DE JEREZ
CELEDONIO ROMERO: SUITE ANDALUZA
 Pepe Romero wurde 1944 in Malaga, Spanien geboren. Sein erster und einziger Lehrer war sein Vater, der legendäre Celedonio Romero. Pepe Romero konzertiert seit seinem siebten Lebensjahr, sein erstes Konzert gab er gemeinsam mit seinem Vater. Der Titel eines seiner erfolgreichsten Aufnahmen widerspiegelt jene Beziehung, die er zu seinem Vater hatte: „Lieder, die mir mein Vater beibrachte".
Das Spiel von Pepe Romero bezauberte mehrere Komponisten des 20. Jahrhunderts: Joaquín Rodrigo, Federico Moreno Torroba, Rev. Francisco de Madina und Lorenzo Palomo haben speziell für ihn Gitarrenwerke geschaffen. Die Zahl seiner Aufnahmen übertreffen die 50, mehr als zwanzig Concertos spielte er mit der Academy of St. Martin in the Fields und Sir Neville Marriner ein, darunter auch das besonders populäre Concierto de Araquez.

Mit seinem Vater und seinen Brüdern gründete er das Romeros Quartett. Dieses Gitarrenquartett ist einzigartig und wird überall in der Welt als die „Königsfamilie der Gitarre" bezeichnet. König Juan Carlos I. schlug die drei Brüder im Februar 2000 zum Ritter des Ordens „Isabella, die Katholische".
 



17. März
Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19.30 Uhr

TRIO LORENZ
 ANTONIN DVOŘAK: DUMKY, OP. 90
PRIMOZ RAMOVŠ: KONTRASTE FÜR DREI KLAVIERE
DIMITRI SCHOSTAKOWITSCH: TRIO E-MOLL, OP. 67
 (Mit der freundlichen Unterstützung des Ministeriums für Kultur und der Botschaft der Republik Slowenien)
 
17. März
Italienisches Kulturinstitut, 19.30 Uhr

Konzert mit der JU PERCUSSION GROUP
 JAMES WOOD: STOICHEIA – Ungarnpremiere
YIU-KWONG CHUNG: DRUMMING NR. 5 FOR SIX PERCUSSIONISTS
CHIEN-HUI HUNG: SONG OF THE MOUNTAIN STREAM
THE ROMPING GOLDEN PHEASANTS – Gong-Drum Music from Tu Jia tribe, Transkription von Tian Longxin und Li Zhenqui
TOSHIMITU TANAKA: PERSONA
 MIT: SCHLAGZEUGENSEMBLE AMADINDA
MUSIKALISCHER LEITER (STOICHEIA): JAMES WOOD
 Die Ju Percussion Group (JPG), das erste berufsmässige Schlagzeugensemble Taiwans, wurde 1986 von Tzong-Ching Ju gegründet, der bis zum heutigen Tag der künstlerische Leiter der JPG ist. Die Mitglieder des Ensembles spielen nicht nur auf den wohlbekannten europäischen Schlaginstrumenten, sondern auch auf traditionellen chinesischen und ostasiatischen Instrumenten. Sie spielen vor allem Werke zeitgenössischer Komponisten aus Taiwan, sowie traditionelle chinesische und taiwanische Musik.
 (Mit der freundlichen Unterstützung von British Council)
 



17. März
Thália-Theater, 19.30 Uhr

Gitarrenabend mit PEPE ROMERO
 LUIS MILAN: PHANTASIE, NR. XVI
FRANCISCO DE MADINA: SUITE BUCÓLICA
BACH:GAVOTTE 1&2 AUS DER SUITE FÜR VIOLONCELLO D-DUR, BWV 1012
COURANTE AUS DER SUITE FÜR VIOLONCELLO C-DUR, BWV 1009
GAVOTTE AUS DER SUITE FÜR LAUTE E-DUR, BWV 1006A
MAURO GIULIANI: VARIATION, OP. 49
JORGE MOREL: AL MAESTRO (In memoriam Celedonio Romero)
FEDERICO M. TORROBA: SUITE CASTELLANA
JOAQUIN RODRIGO: INVOCACIÓN Y DANZA; EN TIERRAS DE JEREZ
CELEDONIO ROMERO: SUITE ANDALUZA
 
19. März
Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19.30 Uhr

Kammerabend mit REI WAKASA (Klavier) und
KUMIKO NAGAI (Violine), den erfolgreichsten
Teilnehmern des Franz-Liszt-Seminars
 PROGRAMM VON REI WAKASA
POULENC:IMPROVISATIONS NR. 7, C-DUR, OP. 113
IMPROVISATIONS NR. 12 ES-DUR (Hommage à Schubert),
OP. 176
IMPROVISATIONS NR. 13, A-MOLL, OP. 176
DEBUSSY:LES COLLINES D’ANACAPRI (PRÉLUDE I/5)
ONDINE (PRÉLUDE II/8)
L’ISLE JOYEUSE
DUTILLEUX: SONATE FÜR KLAVIER

PROGRAMM VON KUMIKO NAGAI
(MIT: REIKO NAGAI /Klavier)
BRAHMS: SONATE A-DUR, OP. 100
SARASATE: CARMEN-FANTASIE, OP. 25
AKIRA MIYOSHI: MIROIR (SPIEGEL)
KREISLER: TAMBOURIN CHINOIS
 


Rei Wakasa



Kumiko Nagai

19. März
Festsaal der Universität für Rechtswissenschaften, 19.30 Uhr

Händel-Abend mit dem ENSEMBLE
BUDAPEST BAROQUE
 CONCERTO GROSSO NR. 11 A-DUR, OP. 6
CONCERTO GROSSO NR. 12 H-MOLL, OP. 6
SZENEN AUS HÄNDELS OPER EZIO
 KÜNSTLERISCHER LEITER: GEOFFREY THOMAS
MIT: ENRICO ONOFRI, NOÉMI KISS /Gesang
 Enrico Onofri ist Tenorist des Ensembles Il Giardino Armonico.
 
19. März
Musikakademie, 19.30 Uhr

Kammerabend mit MIKLÓS PERÉNYI,
GÁBOR TAKÁCS-NAGY, SÁNDOR PAPP
und DÉNES VÁRJON
 KODÁLY: DUO, OP. 7 (1914)
SCHUMANN: QUARTETT FÜR KLAVIER UND STREICHER ES-DUR, OP. 47
BRAHMS: QUARTETT FÜR KLAVIER UND STREICHER A-DUR, OP 26
 Miklós PERÉNYI
Der Cellist wurde 1948 in Budapest, in einer Musikerfamilie geboren. Sein erstes selbständiges Konzert gab er mit 9 Jahren; er studierte an der Liszt-Ferenc-Musikakademie und an der römischen Akademie Santa Cecilia, dann nahm er - nach der Einladung des Meisters - an den Meisterkursen von Pablo Casals teil (Puerto Rico, Marlboro). 1963 gewann er den Budapester Pablo-Casals-Wettbewerb und damit startete er seine internationale Karriere: als Solist und Kammermusiker ist er in den großen Musikzentren der Welt ein wiederkehrender Gast. Sein Repertoire beinhaltet Werke vom 17. Jahrhundert bis in unsere Tage. Seit 1974 ist er Professor der Budapester Musikakademie, bekannte Plattenfirmen machen Aufnahmen mit ihm und er komponiert regelmäßig (vor allem für Cello und Kammerensemble).

Gábor TAKÁCS-NAGY
Der in Budapest geborene (1956) Violinkünstler erhielt sein Diplom an der Liszt-Ferenc-Musikakademie 1980. 1975 gründete er das Takács-Streichquartett, das mit seinen Siegen an den Wettbewerben (Evian 1977, Portsmouth, 1979) auf einmal berühmt wurde. 1993 gab er seine Stelle als erster Geiger auf (mit seiner Bewilligung trägt das Ensemble auch weiterhin seinen Namen) und wurde Konzertmeister des Budapester Festivalorchesters. Mit dem Pianisten Dénes Várjon und dem Cellisten Péter Szabó bildete er ein Klaviertrio, konzertiert aber auch mit anderen weltberühmten Künstlern. Seit 1997 ist er Leiter des Kammerlehrstuhls am Genfer Konservatorium, seit 1998 Kammermusikprofessor der Musikakademie von Tibor Varga in Sion.

Sándor PAPP
Der Gitarrist (1965) bekam sein Diplom summa cum laude als Kunstlehrer an der Pressburger Musikakademie und ist jetzt Professor der Universität Miskolc. Er nahm an vielen ausländischen Meisterkursen teil und konzertierte in zahlreichen Ländern Europas. 1998 ging er auf eine Tournee nach Australien und war Juryvorstand des Gitarrenwettbewerbs in Adelaide. Ihm ist auch die Uraufführung des Gitarrenkonzerts des chilenischen Komponisten Lietelier zu verdanken.

Dénes VÁRJON
Der Pianist studierte an der Liszt-Ferenc-Musikakademie unter der Leitung der Professoren Sándor Falvai, György Kurtág, Ferenc Rados und Sándor Devich. 1991 gewann er den ersten Preis des Géza-Anda-Klavierwettbewerbs in Zürich und konzertiert seitdem regelmäßig in Europa, Japan und den USA.
Er ist ein wiederkehrender Gast zahlreicher Festivals und spielte u.a. als Partner von András Schiff, Miklós Perényi, Heinz Holliger, Boris Pergamenschtschikow
 (Gemeinsame Veranstaltung mit der Strém Konzert GmbH)
 


Miklós Perényi



Dénes Várjon

20. März
Festsaal der Universität für Rechtswissenschaften, 19.30 Uhr

20 JAHRE BUDAPESTER BLÄSERENSEMBLE
 BEETHOVEN: SEXTETT, OP. 71
BEETHOVEN: QUINTETT FÜR KLAVIER, OBOE, KLARINETTE, HORN, FAGOTT, OP. 16
MOZART: SERENADE C-MOLL, KV 388
DVOŘÁK: ZWEI SLAWISCHE TÄNZE
 KÜNSTLERISCHER LEITER: KÁLMÁN BERKES
MIT: EMESE MALI /Klavier
 
20. März
Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19.30 Uhr

DIMITRI ASCHKENASI (Klarinette)
und KODÁLY-STREICHQUARTETT
 MOZART: STREICHQUARTETT NR. 17 B-DUR (JAGD-QUARTETT), KV 458
MOZART: QUINTETT FÜR KLARINETTE UND STREICHQUARTETT
A-DUR, KV 581
BEETHOVEN: STREICHQUARTETT E-MOLL (RASUMOWSKY), OP. 59, NR. 2
 


Dimitrij Ashkenazy

21. März
Festsaal der Universität für Rechtswissenschaften, 19.30 Uhr

BELVEDERE TRIO
 JOSEPH HAYDN: TRIO D-DUR, HOB. XI:113
ALBRECHTSBERGER: STREICHERTRIO
OP. 9 NR. 3 (F-DUR)
Beethoven: Streichertrio c-Moll, op.9. No 3
 MITGLIEDER DES TRIOS: VILMOS SZABADI /Violine,
ELMAR LANDERER /Bratsche, RÓBERT NAGY /Cello
 
21. März
Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19.30 Uhr

Brahms-Abend mit BARNABÁS KELEMEN (Violine) und TAMÁS VÁSÁRY (Klavier)
 SONATE G-DUR, OP. 78;
SONATE A-DUR, OP. 100;
SONATE D-MOLL, OP. 108
 
21. März
Musikakademie, 19.30 Uhr

Klavierabend mit
ALDO CICCOLINI
Fazioli Festival
 DEBUSSY: PRÈLUDES – HEFT 2
CHOPIN: SONATE H-MOLL, OP. 58
 (Das Fazioli Festival kam mit der freundlichen Unterstützung von Hungexpo und Signal Versicherung AG zustande)
 


Aldo Ciccolini

22. März
Gedenkhaus Béla Bartók, 18.00 Uhr

Klavierabend mit ENDRE HEGEDÛS
 LISZT: BÉNÉDICTION DE DIEU DANS LA SOLITUDE
KODÁLY: VALSETTE
KODÁLY: TÄNZE AUS MAROSSZÉK
LISZT: VIA CRUCIS – DIE 14 KREUZWEGSTATIONEN
(Variation für vier Hände)
LISZT: SONATE FÜR KLAVIER H-MOLL
 MIT: KATALIN HEGEDÛS /Klavier
 
22. März
Óbudaer Gemeinschaftskreis, 19.00 Uhr

Serie Meister und Schüler

Die Harfenistin ANDREA VÍGH und ihre Schüler: Mária Lévai, Beáta Simon, Emese Bajtala, Ágnes Pol
 WERKE VON PACHELBEL, SPOHR, DONIZETTI, SAINT-SAËNS, FAURÉ, DEBUSSY, SALZEDO, WEINER, NINO ROTA
 MIT: GERGELY KUKLIS / Violine, ÁGNES KÁLLAY / Violoncello, KAMMERORCHESTER FERENC ERKEL (KÜNSTLERISCHE LEITERIN: LILI ÁLDOR; KONZERTMEISTERIN: ESZTER LESTÁK BEDŐ)
 
22. März
Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19.30 Uhr

Kammerabend mit TAMÁS VARGA (Cello)
und MÁRIA KOVALSZKI (Klavier)
 FAURÉ: SONATE FÜR VIOLONCELLO UND KLAVIER NR. 2 (G-MOLL), OP. 117
GRIEG: LIEDER (Transkriptionen von Tamás Varga)
FAURÉ: LIEDER (Transkriptionen von Tamás Varga)
GRIEG: SONATE FÜR VIOLONCELLO UND KLAVIER A-MOLL, OP. 36
 Tamás VARGA
Er wurde 1969 in Budapest geboren. Er war erst fünf Jahre alt, als seine musikalische Ausbildung begann. Er erwarb an der Liszt-Ferenc-Musikhochschule in Budapest das Diplom, seine Meister waren László Mezo und Ferenc Rados. Varga nahm an den Cello-Meisterkursen von György Kurtág, Miklós Perényi, Angelica May und auch anderen teil und gewann mehrere internationale Wettbewerbe. Nach dem Erwerb des Diploms wurde er von der Ungarischen Staatsoper angestellt und war Solocellist im Orchester der Budapester Philharmonischen Gesellschaft. Seit 1998 ist er Solocellist des Orchesters der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker. Er ist ein gefragter Kammermusikpartner, hat mit Oleg Maisenberg, Philippe Entremont, dem Bartók Streichquartett und Zoltán Kocsis gespielt.

Mária KOVALSZKI
Die 1968 in Marosvásárhely (Tirgu Mures, Rumänien) geborene Pianistin Mária Kovalszki wurde mit 10 Jahren Schülerin der Liszt-Ferenc-Musikakademie. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil (György Sebők, Tamás Vásáry, Dmitrij Baschkirow, András Schiff u.a.), gewann 1989 den ersten Preis am Budapester Weiner-Leó-Kammermusikwettbewerb. Sie ist Professorin der Liszt-Ferenc-Musikhochschule, ist gefragte Kammermusikpartnerin von namhaften Solisten und regelmäßiger Gast der großen, traditionellen europäischen Festivals.
 
24. März
Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19.30 Uhr

VON DIDO BIS GIOCONDA
 ARIENABEND UNTER MITWIRKUNG VON MÁRIA HORVÁTH UND TAMÁS VÁSÁRY
 
24. März
Festsaal der Universität für Rechtswissenschaften, 19.30 Uhr

Klavierabend mit ILONA PRUNYI
Dohnányi-Abende
 3 KONZERTETÜDEN, OP. 28 – NR. 5 E-DUR, NR. 2 DES-DUR,
NR. 6 F-MOLL (CAPRICCIO)
6 KLAVIERSTÜCKE, OP. 41 – Ausschnitte: Cascades, Ländler, Cloches
FUGE FÜR DIE LINKE HAND
DELIBES–DOHNÁNYI: COPPÉLIA – Walzer; NOCTURNE, OP. 44
J. STRAUSS–DOHNÁNYI: SCHATZWALZER AUS DER OPERETTE
DER ZIGEUNERBARON
 ZUSAMMENGESTELLT VON ILONA PRUNYI
Aus Dohnányis Bekenntnis „Búcsú és üzenet“ (Abschied und Botschaft) liest Sándor Szakácsi
(Zum 125. Geburtstag von Ernő Dohnányi.)
 


Ilona Prunyi

24. März
Musikakademie, 19.30 Uhr

GIDON KREMER
 SOFIA GUBAJDULINA: ERFREUE DICH
MAHLER: ICH BIN DER WELT ABHANDEN GEKOMMEN
PETERIS VASKS: LITENE
JOHN TAVENER: SVYATY
ASTOR PIAZZOLLA: AVE MARIA
VLADIMIR MARTINOV: AGNUS DEI
BACH: CHACONNE AUS DER PARTITUR D-MOLL, BWV 1004
 MIT: GIDON KREMER /Violine, MARTA SUDRABA /Violoncello, ORSOLYA KACZANDER /Flöte, KAMER CHOR
 Gidon Kremer (1947, Riga) eine der prägendsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation, der schon in allen bekannten Konzertsälen der Welt gespielt hat, tritt Abend für Abend als Partner der hervorragendsten Ensembles und Dirigenten aufs Konzertpodium. Er hat ein ungewöhnlich breites und vielfältiges Repertoire, das nicht nur das traditionelle klassische und romantische Repertoire umfasst, sondern auch Kompositionen von Künstlern des zwanzigsten Jahrhunderts. Zu einigen zeitgenössischen Komponisten (Schnittke, Pärt, Gubajdulina) pflegt er legendäre Arbeitsbeziehung und Freundschaft. Er ist der Begründer des Lockenhausener Kammermusikfestivals und übernahm nach Yehudi Menuhin die künstlerische Leitung des Gstaader Musikfestivals. 1997 gründete er aus jungen lettischen, estnischen und litauischen Musikern die Kammerorchester Kremerata Baltica und Kremerata Musica.
 


Gidon Kremer

25. März
Óbudaer Gemeinschaftskreis, 19.00 Uhr

Serie Meister und Schüler
CSABA ONCZAY, Violoncellist und seine Schüler: Tamás Mérei, Olivia Farkas, Ádám Grób, Mátyás Ölvet
 WERKE VON KODÁLY, POPPER, LENDVAY, BRAHMS, HAYDN, BEETHOVEN, SCHUMANN
 MIT: ZSUZSANNA HOMOR /Klavier
 
25. März
Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19.30 Uhr

SPRACHE ALS SCHRIFT DER PSYCHE
 KORNGOLD: VIER SHAKESPEARE-LIEDER FÜR SOPRAN UND KLAVIER, OP. 31
BRAHMS: SONATE FÜR VIOLA UND KLAVIER, OP. 120 NR. 2
AHARON HARLAP: MEIN VATER SEGNET DAS BROT NICHT – Liederzyklus zu den Gedichten von Yaakov Barzilai
CARL REINECKE: DREI PHANTASIESTÜCKE, OP. 43 FÜR BRATSCHE UND KLAVIER
YORAM MEYOUHAS: NICHT ALLES UND NICHT IMMER SCHWARZ – Liederzyklus zu den Gedichten von Yaakov Barzilai
LISZT: LES PRÉLUDES – Symphonische Dichtung (Transkription des Komponisten für vier Hände)
 MIT: AMALIA ISHAK /Gesang, TAMI KANAZAWA, YUVAL ADMONY /Klavier, YORAM MEYOUHAS /Bratsche, YAAKOV BARZILAI /Erzähler
 Jakow Barsilai
„Das Gedicht – Schrei, die Prosa – Sprache", erklärte Jakow Barsilai in einem Interview. Der in Israel vor allem als Dichter bekannte Künstler meldete sich vor Kurzem – zur größten Überraschung der Leser – mit einem Roman. 1999 erschien sein Buch „Kerzenlicht am Morgen" auch in ungarischer Sprache. „Nach vier Gedichtbänden trieb mich eine natürliche Neugier zum Roman, und diese Neugier war mir eine Herausforderung zum Duell. Ich habe noch keinen einzigen Leser getroffen, der aus dem Roman nicht spürte, dass sein Autor ein Dichter war. Das war das Schicksal der israelischen Ausgabe: meine hebräischen Leser wussten genau, dass aus der Tiefe des Romans die Sprache der Seele erklingt - die Quelle der reinsten Dichtung." Die zwei bestimmenden Ereignisse im Leben von Barsilai „das schreckliche Erlebnis der Jugendjahre und die Betroffenheit über den Anfang eines neuen Lebens prägen die unvergleichlich dynamische und optimistische Weltauffassung, welche die ersten Jahrzehnte der Geschichte Israels charakterisiert. Dieses Erlebnismaterial wird zum Gedicht, zum Roman verdichtet.
 
26. März
Festsaal der Universität für Rechtswissenschaften, 19.30 Uhr

Kammerabend mit ANDRÁS KELLER (Violine) und GÁBOR CSALOG (Klavier)
 BACH: SONATE E-DUR, BWV 1016
BARTÓK: KONTRASTE
BACH: TRIOSONATE AUS MUSIKALISCHES OPFER, BWV 1079
BARTÓK: SONATE NR. 1
 MIT: ISTVÁN VARGA /Violoncello, ORSOLYA KACZANDER /Flöte, CSABA KLENYÁN /Klarinette
 
26. März
Kongresssaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, 19.30 Uhr

KÁLMÁN BERKES und seine Gäste
 WAGNER: ADAGIO
WEBER: QUINTETT FÜR KLARINETTE UND STREICHQUARTETT, OP. 34
BEETHOVEN: SEPTETT, OP. 20
 MIT: GÁBOR TAKÁCS-NAGY, SUNAGAWA RYOKO /Violine,
SÁNDOR NAGY /Bratsche, YAMAZAKI MINORI /Cello,
ZSOLT TIBAY /Kontrabass, OKAZAKI KOJI /Fagott, LÁSZLÓ GÁL /Horn, KÁLMÁN BERKES /Klarinette
 Der Klarinettenkünstler Kálmán Berkes hat sein Diplom 1972 an der Liszt-Ferenc-Musikakademie erworben. Als junger Künstler hat er bei internationalen Wettbewerben mehrere vornehme Preise (Genf, Belgrad, München) erhalten, war in führenden ungarischen Großorchestern als Stimmführer tätig, wurde als Solist und als Kammermusiker nicht nur in Ungarn sondern auch in der großen Welt bekannt. Er gründete mehrere Blasensembles (Opera Blasquintett, Budapester Blasensemble), spielte zahlreiche Schallplatten bei verschiedenen Firmen (Hungaroton, EMI-Quint, Teldec, Decca) ein, ist ständiger Gast von internationalen Festivals. Er dirigiert häufig, hält Meisterkurse, ist bei Wettbewerben in der ganzen Welt Jurymitglied; seit einem Jahrzehnt arbeitet er als Gastprofessor an der Musashino Akademie in Tokio.
 


Kálmán Berkes

26. März
Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19.30 Uhr

Kammerabend mit SIMON STANDAGE (Violine),
REZSŐ PERTORINI (Violoncello)
und JUDIT PÉTERI (Cembalo)
 BIBER: SONATE NR. 10 G-MOLL (Die Kreuzigung)
BACH:SUITE FÜR VIOLONCELLO G-DUR, BWV 1007
SONATE FÜR VIOLINE UND CEMBALO C-MOLL, BWV 1017
BACH: SONATE NR. 2 A-MOLL FÜR VIOLINE SOLO, BWV 1003
DOMENICO SCARLATTI: SONATE FÜR CEMBALO D-MOLL, K 52
BACH: SONATE E-MOLL, BWV 1023
 
26. März
Italienisches Kulturinstitut, 19.30 Uhr

Klavierabend mit MURIEL CHEMIN
Fazioli Festival
 BEETHOVEN: SONATE D-DUR, OP. 28 – „PASTORALE”
SONATE G-DUR, OP. 31/1
SONATE D-MOLL, OP. 31/2 „THE TEMPEST”
SONATE ES-DUR, OP. 31/3
 Muriel Chemin wurde in Le Havre geboren und begann ihre Klavierstudien mit 5. Ihr erstes Konzert gab sie als sie 14 war. Nach Abschluss des Pariser Conservatoire erhielt sie an der École Normale Alfred Cortot ein Kammermusik- und Musikgeschichte-Diplom. Nach den Studien übersiedelte sie nach Italien (lebt auch z.Z. dort) und perfektionierte ihr Können bei der berühmten italienischen Pianistin, Maria Tipo. In Genf bekam sie währenddessen den „Premier Prix de Virtuosité"
Muriel Chemin trat in den bedeutendsten Pariser Konzertsälen auf, doch konzertiert sie auch gerne im Ausland: in Italien, der Schweiz, Österreich, Deutschland, Belgien, Rumänien, der Türkei, Russland und den USA. Sie fühlt sich besonders in der Musik von Mozart und Beethoven zuhause. Ein Beweis ihrer guten Kenntnisse der Wiener Klassiker ist es, dass sie am internationalen „Hennessy-Mozart"-Wettbewerb den ersten Preis erlangte. Unter den Jurymitgliedern befanden sich solche Persönlichkeiten wie Paul Badura Skoda und Brigitte Massin.
Sie arbeitete eine Weile als Assistentin von Maria Tipo. Seit 1994 ist sie Professorin des Tiroler Landeskonservatoriums. Sie ist auch ständige Lehrerin an den Umbra-Meisterkursen der Accadémia Musicale in Perugia.
 


Muriel Chemin

26. März
Musikakademie, 19.30 Uhr

SCHLAGZEUGENSEMBLE AMADINDA
 TRANSKRIPTIONEN ZU GIBBONS’ WERKEN FÜR TASTENINSTRUMENTE
(Transkriptionen von Aurél Holló)
STEVE REICH: PROVERB
ROLF WALLIN: STONEWAVE
RAVEL: LE TOMBEAU DE COUPERIN (Transkription von Aurél Holló)
CAGE: CONSTRUCTION III
AURÉL HOLLÓ: …FOR JOHN…
TRADITIONELLE MUSIK
 MIT: SZABOLCS JOÓ, GÁBOR PUSZTAI /Schlaginstrumente
ANIKÓ PÁNCZÉL Z., IDA SZABÓ, ZSUZSANNA DRABIK, TAMÁS BUBNÓ, KORNÉL PECHÁN /Gesang
 Das nach einem aus Uganda stammenden Instrument benannte Ensemble (Mitglieder: Károly Bojtos, Aurél Holló, Zoltán Rácz und Zoltán Váczi) ist seit ihrer Gründung (1984) prominenter Teilnehmer des ungarischen Konzertlebens und der internationalen Festivals. Auf den Programmen ihrer Konzerte stehen nicht nur für Schlaginstrumente konzipierte Werke von Komponisten des 20. Jahrhunderts, sondern auch Transkriptionen von Kompositionen für Streich-, Blas- und Tasteninstrumente früherer musikgeschichtlicher Epochen sowie traditionelle Musik außereuropäischer Völker (Afrika, Asien, Ozeanien). An den Namen des Schlagzeugensembles Amadinda knüpfen sich zahlreiche Uraufführungen und Ungarnpremieren. Der künstlerische Leiter des Ensembles ist Zoltán Rácz. Im Jahr 2000 trat das Ensemble in mehreren wichtigen Musikzentren der Welt auf; von Stuttgart durch Warschau und Hannover bis Mexiko.
 
27. März
Festsaal der Universität für Rechtswissenschaften, 19.30 Uhr

AUER-STREICHQUARTETT
 HAYDN: STREICHQUARTETT D-MOLL
(QUINTEN-QUARTETT), OP. 76/2
STRAWINSKY:
DOUBLE CANON
DREI STÜCKE FÜR STREICHQUARTETT
CONCERTINO
SCHUBERT: STREICHQUARTETT D-MOLL, NR. 14 „Der Tod und das Mädchen“, D 810
 
27. März
Italienisches Kulturinstitut, 19.30 Uhr

Kammerabend mit GYÖRGY PAUK (Violine) und JENŐ JANDÓ (Klavier)
Fazioli Festival
 BEETHOVEN: SONATE FÜR VIOLINE UND KLAVIER A-MOLL, OP. 23
BARTÓK: ERSTE SONATE
BEETHOVEN: SONATE FÜR VIOLINE UND KLAVIER C-MOLL, OP. 30/2
 György Pauk (1936) gehört zu den wenigen ungarischen Violinisten, die das Erbe der weltberühmten ungarischen Violinschule von József Szigeti, Zoltán Székely und Ede Zathureczky bis in unsere Tage noch pflegen, weiterführen und an junge Nachwuchskünstler weitergeben. Auf seinen Vorschlag wurde der von ihm geleitete Lehrstuhl für Violine an der Londoner Königlichen Musikakademie nach Ede Zathureczky, dem ehemaligen Professor der Budapester Musikakademie benannt. Pauk, der Ende der fünfziger Jahre mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen hat (den Paganini-Wettbewerb für Violine in Genua, mit Péter Frankl zusammen den Münchener Sonatenwettbewerb, den Jacques-Thibaud-Wettbewerb), lebt seit 1961 in London. Er hat ein breitgefächertes Repertoire, das alle Violinkonzerte und Sonaten von Mozart – aus denen auch Plattenaufnahmen entstanden sind – und sämtliche Schubert-Sonaten sowie Bartóks Werke für Violine umfasst. Er ist auch begeisterter Anhänger der Musik unserer Zeit, zahlreiche Premieren sind mit seinem Namen verknüpft (Penderecki, Lutoslavski, Schnittke). Als Solist von Konzerten hat Pauk mit den größten Dirigenten zusammengearbeitet: mit Pierre Boulez, Sir Colin Davis, Lorin Maazel, Sir George Solti u.a. Seine ständigen Kammermusikpartner sind Péter Frankl und Ralph Kirschbaum. Nach einer langen Zwangspause trat er 1973 wieder in Budapest auf die Bühne und gab seither mehrmals in seinem Vaterland Konzerte.
 (Das Fazioli Festival kam
mit der freundlichen Unterstützung
von Hungexpo, Signal Versicherung AG
und KLM zustande.)
 


György Pauk

28. März
Festsaal der Universität für Rechtswissenschaften, 19.30 Uhr

BARTÓK-STREICHQUARTETT
Dohnányi-Abende
 DOHNÁNYI: STREICHQUARTETT NR. 2 DES-DUR, OP. 15
BRAHMS: STREICHQUARTETT NR. 1 C-MOLL, OP. 51/1
DOHNÁNYI: QUINTETT FÜR KLAVIER UND STREICHQUARTETT, C-MOLL, OP. 1
 MIT: MÁRTA GULYÁS /Klavier
 (Zum 125. Geburtstag von Ernõ Dohnányi.)
 



28. März
Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19.30 Uhr

ÉLOGE DE L’AMOUR
 TEIL 1 – „IM HOF DES FÜRSTEN“ – Tanz und Musik im Hof von Gábor Bethlen
TEIL 2 – „FRÜHSTÜCK IM FREIEN“ – Tanzsuite aus französischen Barocktänzen aus dem 17. Jahrhundert zu Händels Musik
 MIT: JUDIT ANDREJSZKI /Gesang,
HISTORISCHES TANZENSEMBLE COMPANY CANARIO
(künstlerische Leiterin: Ágota Aranyos),
EXCANTO-ENSEMBLE DER ALTEN MUSIK
(künstlerischer Leiter: Gábor Kállai)
 (Mit der freundlichen Unterstützung von Vivendi)
 


Company Canario

29. März
Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19.30 Uhr

Konzert der BUDAPESTER TOMKINS SINGERS in der Karwoche
 MOTETTEN ZUM KARFREITAG
LISZT: VIA CRUCIS
 KÜNSTLERISCHER LEITER: JÁNOS DOBRA
MIT: IZABELLA SIMON, ADRIENNE HAUSER /Klavier
 
30. März
Budapester Kammertheater – Tivoli, 19.30 Uhr

QUATOUR PARISII
 MENDELSSOHN: STREICHQUARTETT ES-DUR, OP. 12
BEETHOVEN: STREICHQUARTETT NR. 4 C-MOLL, OP. 18
BERG: LYRISCHE SUITE
 MITGLIEDER DES STREICHQUARTETTS: ARNAUD VALLIN /1. Violine, JEAN-MICHEL BERRETTE /2. Violine, DOMINIQUE LOBET /Bratsche, JEAN-PHILIPPE MARTIGNONI /Violoncello
 (Mit der freundlichen Unterstützung des Französischen Instituts.)
 





[ Budapester Frühlingsfestival 2002 ]
Budapester Frühlingsfestival 2002