Budapest Herbstfestival
13.–29. Oktober

MUSIK

Alternativ-, Ethno- und Jazz-Konzerte

THEATER – TANZ

5. Soros Studiotheater Tage

BILDENDE KUNST – MEDIENKUNST

FILM

LITERATUR

WEITERS…

Festival zum Eduard-Tag

Bohemia 2000

Budapest Techshow 2000

Kleine Reise

Parasol Polonaise

BUDAPEST AUTUMN FESTIVAL

BUDAPEST HERBSTFESTIVAL

ABLAK BERLINRE – FENSTER AUF BERLIN

Danke für die freundliche Unterstützung an: Selbstverwaltung der Hauptstadt Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm

KÜNSTLERISCHER BERATER: PÉTER EÖTVÖS

DER KÜNSTLERISCHE RAT DES BUDAPESTER HERBSTFESTIVALS:

László Beke (Bildende Kunst), György Durst (Film), László Diószegi (Tanz, Volkskunst), Lívia Fuchs (Tanz), Zsuzsa Göczey (Musik), Sándor Kovács (Musik), Ferenc Körmendy (Musik, Vorsitzender des Künstlerischen Rates), Tamás Mészáros (Theater), Erika Koncz (Leiterin der Kulturabteilung der Hauptstädtischen Selbstverwaltung), Ákos Szilágyi (Literatur), Zsófia Zimányi (Direktorin des Budapester Festivalzentrums)

Danke für die freundschaftliche Hilfe an Edit Baranyai, Éva Buchmüller, János Demény, Boglárka Farkas, Zoltán Göncz, Nikoletta Korda, Kriston Wojtek, Mihály Sárdi, Tamás Zelinka sowie den Mitarbeitern des Budapester Festivalzentrums und der Pentaton GmbH.

MEDIENSPONSOREN DES BUDAPESTER HERBSTFESTIVALS:

Index, PestiEst, Juventus Radio, Globopolis

Änderungen vorbehalten!

Detaillierte Informationen über das Festival:

bei der Budapester Festivalzentrum GmbH., Tel.: 210-8301

oder im Internet: : http://www.fesztivalvaros.hu/bof2000
http://www.festivalcity.hu/bof

 

Musik

14. Oktober 19.30 MTA Kongresszusi Terem
Inaugural-Konzert von László Sáry
Dramatic Story (1999 – UA)
Jahrbücher der Natur (1999 – UA)
Tranquillity (1996)
Psalmus (1972)
Tanzmusik – fünf Stücke aus der Serie:
Echo-rag I.(1998 – UA)
Ungarischer Tanz (1995)
Langsam und frisch (2000 – UA)
Tango (1989)
Broadway Boogie-Woogie (1990 - UA)
Quartetto (1968)
Mitwirkende: Krisztina Jónás Ð Gesang, Ildikó Vékony Ð Zimbalon, Csaba Király, András Wilheim, Gábor Csalog Ð Klavier und das Intermodulation Kammerorchester
Dirigent: László Sáry und László Tihanyi
»Das Konzert habe ich aus Kammermusikwerken zusammengestellt, die musikalisch wichtige Stationen meines Werdegangs von 1968 bis 2000 darstellen. Die Stücke Dramatic story, Jahrbücher der Natur sowie einige Stücke meiner Serie Tanzmusik sind Uraufführungen und betonen die zentrale Bedeutung des Klaviers und des Gesangs bei meiner bisherigen Arbeit. Unter meinen früheren Kammermusikstücken erforschen Quartetto und Psalmus die extremen Möglichkeiten der Singstimme und der Laute. Tranquillity trägt die Einflüsse meiner Studienreise nach Japan.« (László Sáry)
(In Zusammenarbeit mit der Széchenyi Akademie der Literatur und der Künste; mit freundlicher Unterstützung von: Editio Musica Budapest, Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest, Musikkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms, SZIMA Stiftung)

14. Oktober
Musikprogramme des Festivals zum Eduard-Tag
(Detailliertes Programm siehe: Eduard-Tag, Seite …)
http://www.zpont.hu

16.00 VISTA előadóterem
Gespräch mit Musik
Neue Platten der Hungaroton Classic

17.30 VISTA előadóterem
Konzert des Vivaldi Consort

18.00 Új Színház, Stúdiószínpad
Ede Terényi: Kalevala (UEA)
Oper in einem Akt

19.30 Új Színház, ruhatár
Katalin Szalai: Le donne furiose
Oper in einem Akt

20.30 Új Színház, színházterem
Mauricio Kagel: Der Tribun (UEA)
Vorstellung für einen politischen Redner, Marschklänge und Lautsprecher

Oktober 15. 19.30 Műcsarnok
Klavierkonzert von Gábor Csalog
Mein Jahrhundert
Gabriel Fauré: Prélude ré démol majeur op. 103/1. (1910)
Alexander Skrjabin: Prélude op. 59/2 (1910)
Béla Bartók: Nénies no. 3, 4 (1910)
Maurice Ravel: Noctuelles (1905)
Arnold Schönberg: Klavierstück op. 33/a (1929)
Sergej Rachmaninow: Melodie (1940)
Claude Debussy: Étude pour Degrés Chromatiques (1915)
Igor Strawinsky: Circus Polka – to a Young Elephant (1942)
John Cage: Music for Marcell Duchamp (1948)
György Kurtág: Hommage à Ferenc Berényi 70 (1997)
György Ligeti: Automne à Varsovie – etude 1st book/6
Dmitrij Schostakowitsch: c-moll Präludium und Fuge (1933)
Olivier Messiaen: Ile de Feu II. (1950)
"Dreizehn große, äußerst unterschiedliche, kaum zusammenpassende Komponisten unseres fast vergangenen Jahrhunderts bilden für diesen Abend eine Gemeinschaft. Damit möglichst wenige von den persönlichen Lieblingen der Vortragenden fehlen, wurden kurze Stücke ausgewählt." (Gábor Csalog)
http://www.mucsarnok.hu

Oktober 17. 19.30 Műcsarnok
Konzert des Flötisten Eberhard Blum (Deutschland)
… eine andere sprache…

Bernd Franke: Gesang (I) (1988)
Bernd Alois Zimmermann: Tempus loquendi... (1963)
Ernstalbrecht Stiebler: Zeile um Zeile (1997)
Kurt Schwitters: Ursonate (1923–1932)

Eberhard Blum bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen der internationalen Fluxusbewegung und der neuen deutschen Welle. der hervorragende Flötist übernimmt gerne Aufgaben, die gesangliche und schauspielerische Fähigkeiten benötigen. Dieses Konzert stellte er für die Ausstellung über die Kunst des 20. Jahrhunderts (unter ihnen auch Werke der Berliner Exilungarn) in der Berlinischen Galerie zusammen. Die erklingenden Werke führen einen Dialog mit den ausgestellten Kunstwerken.
(Fenster auf Berlin – mit freundlicher Unterstützung von: Hauptstädtische Selbstverwaltung Budapest und Berliner Senat, mit der Hilfe des Goethe-Institut Budapest)
http://www.mucsarnok.hu
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

22. Oktober 19.30 Thália Színház
Konzert des Schlagorchesters Amadinda
Aurél Holló: José – beFORe JOHN5 (UA)
John Cage: Forever and Sunsmell
László Sáry: Miniaturen
Gavin Bryars: One Last Bar, Then Joe Can Sing
László Sáry: Peble Playing in Pot
László Vidovszky: Head Mumbling in a Coffin (UA)
Zoltán Váczi: Over the Glass Mountain… – beFORe JOHN9 (UA)
Mitwirkende: Katalin Károlyi – Gesang, Tamás Schlanger – Schlagzeug
(Mit freundlicher Unterstützung von: MALÉV)

23. Oktober 19.00 und 24. Oktober 20.30 Bárka Színház
Béla Faragó – György Gém
East Side Story
Kammeroper (UA)
(Siehe: Theater – Tanz, Seite…)

24. Oktober 19.30 Francia Intézet
Solisten des Orchestre National de Lyon
Claude Debussy : Sonate pour violoncelle et piano
György Kurtág : Hommage à R. Sch, op. 15d
Pascal Dusapin : Trio à cordes
Pierre Boulez : Domaines pour clarinette seul
Claude Debussy : Sonate pour violon et piano

Vor dem Auftritt des namhaften Orchestre National de Lyon in Ungarn sind seine Solisten zu Gast im Institut Français de Budapest. Das Konzers bietet einen Vorgeschmack auf die Konzertreihe, die das Orchester im Dezember geben wird.
(Eine Veranstaltung des Institut Français de Budapest)
http://www.ambafrance.hu/instit_f/menuhu.htm

26. Oktober 19.30 Zeneakadémia, Kisterem
15 Jahre Intermodulation Kammerorchester
Maurice Ravel – László Tihanyi: Oiseaux tristes
Luciano Berio: Serenata (1957)
Arnold Schönberg: Serenade op. 24.
Péter Eötvös: Cosmos (1999 version)
György Ligeti: Konzert für Violoncello und Orchester
Balázs Horváth: Magnets I/b (Crux)
Mitwirkende: Orsolya Kaczander Ð Flöte, Gábor Eckhardt Ð Klavier, Miklós Perényi Ð Violoncello, Ákos Ambrus Ð Gesang
Dirigent: László Tihanyi

Das Intermodulation Kammerorchester wurde 1985, von jungen Musikern, die ihre Studien an der Musikakademie kurz vorher abgeschlossen hatten, gegründet. Das künstlerische Ziel des Kammerorchesters ist es, ungarische und internationale zeitgenössische Werke bzw. Werke aus dem 20. Jahrhundert einem breiten Publikum zu präsentieren und neue Werke zu inspirieren. Mit dem Namen des Ensembles, das an vielen bedeutenden europäische Orten aufgetreten ist, sind zahlreiche Uraufführungen und ungarische Erstaufführungen verbunden; für diese Arbeit wurden sie mehrmals mit dem ARTISJUS-Preis ausgezeichnet. Einer der Gründer des Kammerorchesters, sein Dirigent und künstlerischer Leiter, László Tihanyi, ist Dozent an der Ferenc Liszt Universität für Musik, eine der aktivsten und gefragtesten Persönlichkeiten des ungarischen Musiklebens; er bereiste beinahe alle musikalischen Zentren Europas, u.a. auch als Dirigentenparter oder Assistent von Peter Eötvös.
(Mit freundlicher Unterstützung von: Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest)

27. Oktober 19.30 MTA Kongresszusi terem
Konzert des Kammerorchesters UMZE
György Ligeti: Kammerkonzert
Péter Eötvös: Shadows
Dubravko Detoni: Stella Borealis (UA )
András Szőllősy:
Elegie
Zoltán Jeney: Heraklit-Fragment
Dirigent: Zsolt Nagy
Der Dirigent Zsolt Nagy (1957) studierte an der Musikhochschule Budapest bei István Párkai. Seit 1988 leitete er bedeutende Projekte in Europa und Übersee mit namhaften Orchestern, Ensembles und Solisten. Ab 1990 unterrichtete er fünf Jahre lang als Assistent von Péter Eötvös am Institut für Neue Musik in Karlsruhe, später wurde er ebendort Musikalischer Leiter des Instituts für Musiktheater. Seit 1995 war er drei Mal Gastprofessor am International Eötvös Institute. Seit 1999 ist er künstlerischer Berater und erster Dirigent der Israel Contemporary Players. Nebenher leitet er den jährlich stattfindenden Kurs für Dirigenten bei der Philharmonie Janáček in Ostrawa. 1999 wurde er mit dem Titel "Bester Interpret Israelischer Musik" ausgezeichnet. Er dirigierte an die hundert Weltpremieren und CD-Aufnahmen und ist regelmäßiger Gast wichtiger Musikfestivals weltweit.
(Mit freundlicher Unterstützung von: Musikkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms und MALÉV)

28. Oktober 19.30 Olasz Intézet
Konzert des Symphonieorchesters des Ungarischen Rundfunks
Britische Musik unserer Zeit
Stuart MacRae: Landscape and the Mind: Distance, Refuge (UEA)
John McCabe: Suite – Arthur Pendragon (UA)
Malcolm Williamsons: With Proud Thanksgiving (UEA)
Edward Elgar – Anthony Payne: Symphony No. 3. (UEA)
Dirigent: Christopher Austin
"Eines der größten Privilegien meines Lebens ist, mit vielen lebenden Komponisten arbeiten zu können. Das Programm, daß ich ausgewählt habe, beinhaltet die Werke dreier zeitgenössischer Komponisten, die mit ihren Werken mein Leben bereichert haben, wie auch ihr großer Vorgänger Edward Elgar. Alle drei Werke reflektieren auf die Musik großer britischer Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts" – sagt Christopher Austin, der Dirigent des Konzerts.
Die Besonderheit des Konzerts besteht darin, daß zudem Elgars unvollendete 3. Symphonie zu hören sein wird, die von dem zeitgenössischen Komponisten Anthony Payne ergänzt wurde.
(Eine Veranstaltung des British Council; mit freundlicher Unterstützung von: British Airways, Gellért Hotel Danubius)
http://www.britishcouncil.org/hungary/arts/index.htm

Alternativ-, Ethno- und Jazzkonzerte

20. Oktober 20.00 Trafó
Kampec Dolores Festivál
Kampec Dolores wurde vor 16 Jahren, nach der Auflösung der Kontroll Csoport (Kontroll Gruppe) gegründet. Sie stellte sich seitdem auf zahlreichen wichtigen Festivals in Europa vor. Das neue Album von Kampec Dolores (Auf dem Rücken des Büffels), die für besondere Genres stets offen ist, beinhaltet auch Bearbeitungen von türkischen Derwischgesängen und südindischen, tamilischen Volksliedern.
Unter den geladenen Gästen des Abends sind auch István Grencsó, Erzsi Kiss und das seit vielen Jahren im Ausland lebende Gründungsmitglied Szini. Im letzten Teil des Programms stellt sich die Kampecid Sound Unit vor, die unter Mitwirkung von DJ Palotai und anderen Soundtransformatoren zeigen wird, was neue Technologien mit dem Kampec Repertoire anfangen können.
http://www.trafo.hu

20. Oktober 19.00 Thália Színház
Sziámi
Einfache Schöpfung
CD-Premiere
Seit dem musikalischen Spiel Engel in den Himmel, Teufel an die Wand!, das im Vorjahr mit Erfolg im Trafó aufgeführt wurde, ist Sziámi wieder zusammen – und zwar mit den Mitgleidern der ersten Formation: der Gitarrist-Komponist János Gasner und der Pianist László Papócsi spielen wieder mit Péter Müller Sziámi. Der Saxophonist György Lőrincz, der auch auf Leuchtröhren spielt, ist ebenfalls einer der alten, die neuen sind: Péter Szuna (Bass), Dani Jékey (Schlagzeug) das Angyalok Kara-oké (Vocals), d. h. Kati Lajtai und Anna Müller. Der neue Tonträger erscheint zum Herbstfestival bei Warner-IG, wobei das Publikum bei der Pepsi Sziget schon einen Vorgeschmack von der neuen Musik und den neuen Gedanken bekam. Der Titel lautet Einfache Schöpfung. (Denn die Schöpfung ist einfach.) Das Genre: Casting zur neuen Welt. Das Motto: Die Musik soll dich holen!

26.–28. Oktober 20.00 Fonó Budai Zeneház
Ethno 2000
Redaktion: Zoltán Krulik

26. Oktober David Yengibarian
Ando Drom

Gépfolklór

27. Oktober Gábos Barna Quintett
Egy Kiss Erzsi Zene
Bésh o Drom

28. Oktober Dávid Klezmer Quintett
Lovász Irén – Skanzen Project
Tatros

Das Multikulturelle der Ethno 2000 liegt nicht allein in den Bestrebunge n der zeitgenössischen und experimentellen Avantgarde zur Synthese. Zum Millennium nehmen Gruppen am Festival teil, die die Traditionen der hier und in unserer Umgebung lebenden Nationalitäten und Minderheiten durch ihre eigentümliche Annäherung repräsentieren, indem sie auch musikalische Inspirationen ferner Kontinente mit einbinden.
(Mit freundlicher Unterstützung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm, Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest)
http://www.fono.hu/zenehaz/index.html

29. Oktober 22.00 Bárka Színház
Konzert von Zbigniew Namysłowski und das Kruza Ryszard Quintett
(Siehe: Parasol Polonaise, Seite …)

Theater – Tanz

http://www.szinhaz.hu

13.–14. Oktober 19.00 Bárka Színház
Kreidekreis-Produktion
NEXXT
Frau Plastic Chicken Show
Das erste Mal in Ungarn

Dorottya Udvaros, Zoltán Mucsi, Viktor Bodó, Sándor Terhes, Gergely Bánki, Annamária Láng, Borbála Péterfy, Sándor Csányi, Zsolt Nagy, Lia Pokorny, Lilla Sárosdy, András Vinnai
István Tasnádi, Márton Ágh, Klára Varga, Tamás Bányai, Péter Hollós, András Nagy, Éva Magyar, András Monori, György Budai, Balázs Erős, Máté Gáspár, Árpád Schilling
Einleitung: Die Zahlen sprechen leider für sich. In unserer Stadt wird durchschnittlich alle zwanzig Sekunden eingebrochen, auf jede Minute entfällt eine schwere Körperverletzung, alle zwölf Minuten wird jemand sexuell mißbraucht, alle vierzehn Minuten werden Minderjährige mißhandelt, und in jeder einundzwanzigsten Minute wird jemand – ermordet. Das alles geschieht, wobei die Zahl der ungelösten Verbrechen jedes Jahr um 15 Prozent steigt. Im vergangenen Jahr waren die Ermittlungen durchschnittlich in zwanzig von hundert Fällen erfolgreich. Das bedeutet, daß acht von zehn davonkommen. Acht von zehn!
Meine Damen und Herren, ich denke es ist Zeit, daß wir den Dingen nicht tatenlos zusehen, und daß wir den Kampf gegen die losgelösten Instinkte und das Böse, das unter uns sein Unwesen treibt, mit unseren eigenen Mitteln aufnehmen. Unser Unternehmen ist riskant, aber bei weitem nicht hoffnungslos. Ich brauche Sie! Können wir los? Geben Sie mir Deckung!
(Die Partner der Produktion sind: Festival d’Avignon, THEOREM, La rose des vents, Scene nationale de Villeneuve d’Ascq, Bárka Színház, Axis Plusz, Sophiensäle Berlin – mit der Unterstützung der Hauptstadtkulturfonds; Mit freundlicher Unterstützung von: Ministerium für Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm, AFAA, Génération/s 2001, Soros Stiftung, Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest, Roland, szinhaz.hu, Súgó, EstFM)
Weitere Vorstellungen: 15.–16. Oktober
http://www.nexxt.hu

13.–14. Oktober 20.00 Trafó
Cas Public (Kanada)
Incarnation
Choreographie: Hélène Blackburn

Das ungarische Publikum der zeitgenössischen Tanzkunst hatte die Möglichkeit innerhalb weniger Jahres die gesamte Bandbreite der kanadischen Kunst kennenzulernen. Das diesjährige Herbstfestival begrüßt die Company Cas Public zum zweiten Mal. Die Chroreographin und künstlerische Leiterin des Ensembles ist eine der drei großen Choreographinnen Kanadas. Sie wird mit Marie Chrouinard, die im Vorjahr Gast des Herbstfestivals gewesen ist, und mit der Leiterin des in diesem Fühjahr in Ungarn aufgetretenen O Vertigo , Ginette Laurin, in einem Atemzug genannt. Blackburn verwendet in ihrer Choreographie eine Sprache der Gesten, in der sie das Abstrakte und das Expressive zu vereinen sucht. In Incarnation geben die Bewegungen des Tanzes dem Körper beinahe die Kraft der Sprache, indem sie ihn bis an die äußersten physischen Grenzen fordern.
(Mit freundlicher Unterstützung von: Tanzkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms)
http://www.trafo.hu

18.–19. Oktober 19.00 Artus Stúdió
Artus Theater
Káins Hut (UA)
Mitwirkende: Tamás Bakó, Bea Gold, Erzsi Kiss, Béla Pintér
Kostüme: Krisztina Remete
Musik: Erzsi Kiss
Assistentin des Choreographen: Ildikó Mándy
Choreographie: Gábor Goda und das Ensemble
Regie: Gábor Goda

Der Hut: ein Gegenstand, das Symbol für Hochachtung und Schutz. Der Hut ist Mauer und Brücke. Er trennt und verbindet, beschützt und versteckt. Ist Untertänigkeit und Angst. Das Kains-Mal ist der Hut selbst.
Die Vorstellung wurde von Leopold Szondis Schicksalanalyse Kain der Gesetzesbrecher und Moses der Gesetzesschöpfer inspiriert. Den Stempel Kains trägt auch Moses. In ihm finden wir den Rebellen und auch den Untergebenen. Kain mordet und Moses ebenfalls. Doch letzterer schafft auch Gesetze, um seine zerstörerischen Affekte zu bremsen. Wir haben die Affekte und die Gesetze geerbt und diesen ganzen endlosen Amoklauf.
(Mit freundlicher Unterstützung von: Soros Stiftung, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Ministerium für Nationales Kulturerbe, Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest, Fonó Budai Zeneház, Albeo GmbH.)
Weitere Vorstellungen: 20.–22. Oktober

http://www.c3.hu/~artus/indexhu.html

19. Oktober 19.00 Thália Színház
Zeitgenössisches Ballett Szeged
Postscriptum
(UA)
Musik: Johann Sebastian Bach
Kostüme und Bühnenbild:Zsuzsa Molnár
Assistenten des Choreographen: Ágnes Markovics, Attila Sárközi
Choreographie-Regie: Tamás Juronics
"Die Geschichte fiel mir einfach vor die Füße. Selbst wenn ich gesucht hätte, hätte ich kein besseres, spannenderes Thema, das über unsere gegenwärtige Gesellschaft und unser Leben ein wahrhafteres Bild zeigt, gefunden, als die Ereignisse des vergangenen Sommers. Dabei habe ich gar nicht danach gesucht. Es wurde mir vom Leben gegeben. Es scheint, es ist Zeit, daß ich das Gefühl des Fiaskos kennenlerne. Ich wurde zum Verlierer. Trotzdem habe ich bei dieser Geschichte viel gewonnen: Gefühlsmomente, die jetzt meine Gedanken über Kunst, Wahrheit und Lüge grundsätzlich bestimmen. Ich bin traurig und glücklich. Die Vorstellung ist ein künstlerischer Abdruck dieses Märchens und dieses Gefühls, oder wenn man so will: dessen Nachschrift.
P.S. Ich werde kein Politiker. Ich bin Künstler." (Tamás Juronics)
Vor der Vorstellung wird der Philip Morris Ungarische Ballettpreis 2000 überreicht.
http://www.thalia.hu

19.–22. Oktober 21.00 BBS - Toldi mozi
Dokumente des Squat Theaters

19. Oktober “Surány Film”
die Dokumentation einer Arbeitssitzung auf der Insel Szentendre in Surány

20. Oktober Andy Warhol's Last Love (1978), Pig! Child! Fire! (1977)

21. Oktober Mr. Dead and Mrs. Free (1981)
anschließend: Gespräch mit den Mitgliedern des Squat Theaters

22. Oktober Aus dem Archiv der Béla Balázs Studio Stiftung
István Bálint – Péter Breznyik – Péter Halász – Anna Koós: Don Giovanni
(1975–1983 – die Version von Gábor Dobos)
Zimmertheater (1974–1975)

“Andy Warhol's Last Love (1978)
produced by the Squat Theatre
Video: Michel Auder
Das Ensemble: Mark Amitin, Eszter Bálint, István Bálint, Péter
Breznyik (Berg), Éva Buchmüller, Eric Daillie, Galus Halász, Péter Halász, Iván Jakovits, Kathleen Kendell, Anna Koós, Borbála Major, Rebeka Major, Michael Moser, Klára Palotai, Larry Solomon
Pig! Child! Fire! (1977)
produced by the Squat Theatre
Das Ensemble: Eszter Bálint, István Bálint, Péter Breznyik
(Berg), Éva Buchmüller, Eric Daillie, Galus Halász, Péter Halász, Marianne Kollár, Anna Koós, Borbála Major, Rebeka Major, Ágnes Sántha, Larry Solomon
Mr. Dead and Mrs. Free (1981)
produced by the Squat Theatre
Das Ensemble: Eszter Bálint, István Bálint, Péter Breznyik
(Berg), Éva Buchmüller, Eric Daillie, Ron Discenza, Sandy Fiddler, Ken Friedman, Jossi Gutman, Galus Halász, Péter Halász, Anna Koós, Borbála Major, Rebeka Major, Nico, Sheryl Sutton, Klára Palotai, Danny Rosen, Larry Solomon, Tim Wright

Péter Halász gründete 1969 gemeinsam mit Anna Koós und Péter Breznyik das Kassák-Ház-Studio im Kulturhaus Kassák in Zugló (Budapest). István Bálint schloß sich ihnen 1970 an. 1972 wurde nach der Premiere des Stückes Die Mörder des Freilichtmuseums sowohl die Vorstellung wie auch das Ensemble wegen Obszönität und der Möglichkeit der politischen Mißinterpretation verboten.

Seitdem setzt das bis dahin erweiterte Ensemble seine Arbeit in der Wohnung von Péter Halász und Anna Koós in der Dohány utca fort und führte zwischen 1972 und Januar 1976 nahezu dreißig verschiedene Stücke auf. Hier bildete sich jener eigene Stil heraus, der sie von allen anderen Theatern unterschied. Zwischen 1969 und 1976 nahmen etwa vierzig Personen aktiv an der Gestaltung der Vorstellungen teil. (Die damalige offizielle Dokumentation der Geschichte ist in der III/3-Akten unter dem Stichwort 'Angler' zu lesen, aus der Feder des Agenten Pécsi.) [http://www.c3.hu/collection/tilos/docs.html]

Wegen ihres unerwünschten Auftrittes bei dem Open Theatre Festival in Wrocław (1973) werden Péter Breznyik, Péter Halász und Anna Koós die Pässe entgezogen. Sie fällen die Entscheidung: Emigration.

Anfang 1976 übersiedeln sie nach Paris: Péter Breznyik, Péter Halász, Anna Koós und Galus Halász; István Bálint, Marianne Kollár und Eszter Bálint; Éva Buchmüller, Borbála Major und Rebeka Major.

Das Ensemble des Squat Theater kam 1977, nach eineinhalbjähriger Irrfahrt in Europa, in New York an. Sie mieteten ein vierstöckiges Haus in Manhattan, in der 23. Straße. Hier war das Theater und hier lebten die Mitglieder des Ensembles. Hier spielen die auf dem Herbstfestival gezeigten Video-Dokumentationen.

Erdgeschoß: Geschäft-Theater: die Zuschauer blickten aus der Tiefe des Geschäftes auf die Bühne und dahinter, durch die Glasscheibe des Geschäftes, auf die 23. Straße. Erster Stock (second floor): Küche / Café / Eßzimmer / Hundehütte, hier entstehen die Stücke. der hintere Teil sind Wohnräume, Bühne im Stück Andy Warhol’s Last Love. Dritter und vierter Stock: Wohnräume. Der Dachboden: Ziegenstall, Glashaus, Kinderschwimmbecken.
Die 23. Straße ist in beiden Richtungen befahrbar, berühmtere Gebäude der Gegend: das Chelsea Hotel, der Wahrsager Basilio, das Lamston Kaufhaus, der Donut Shop, Pizza, YMCA. Das 150 Jahre alte Gebäude des Squat Theaters wurde 1986 abgerissen, an seiner Stelle steht heute ein Cineplex (Rolltreppen durchqueren die einstigen Schlafzimmer).
Wir bitten darum, das Wort legendär aus allen weiteren Publikationen zu streichen." (New York, August 2000 – Éva Buchmüller, Péter Halász, Anna Koós)
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Béla Balázs Studio Stiftung; mit der Hilfe des Instituts und Museums für Theatergeschichte; Mit freundlicher Unterstützung von: MALÉV)

20.–21. Oktober 19.00 Bárka Színház
János Csányi
Das Spiel
Mitwirkende: Péter Scherer, László Széles, Rémusz Szikszai, Gergő Kaszás, Lia Pokorny, László Hunyadi, Gabriella Varga, Krisztián Kovács
Musik: Béla Faragó
Raum: János Csányi
Kostüm: Julcsi Kiss
Regie: János Csányi
Das Stück wurde auf der Basis eines improvisierten Plots 1992–93 gemeinsam von János Csányi und dem damals entstandenen Ensemble des Merlin Theaters geschrieben. Das Spiel wurde in seinem damaligen Zustand nur ein paar Mal gespielt und nicht weiter ausgearbeitet. Die Regie Csányis erreichte bis heute – sowohl aufgrund der damals in der Gesellschaft gerade erst erscheinenden Figuren und Schicksale, wie auch aufgrund der Story des Stückes – eine große Aktualität. Das Stück spielt in einer heruntergekommenen Kneipe im 8. Bezirk Budapests Anfang der 90er Jahre, zu Beginn der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Die Figuren sind typische Vertreter des Systemwechsels, Mitglieder der sich in Umwälzungen befindenden ungarischen Gesellschaft.
http://www.barka.hu

20.–21. Oktober 19.00 Madách Színház
Le Ballet Atlantique–Régine Chopinot (Frankreich)
La danse du Temps
Choreographie: Régine Chopinot
”Zu diesem symbolträchtigen Zeitpunkt, an der Schwelle zum dritten Jahrtausend interessierte mich in erster Linie die Problematik des Zeitbegriffes. Mir war klar, daß ich in La danse du Temps die Motive des Schrittes, des Laufens, des Springens, des Fallens, der Trance und der Bewegungslosigkeit verwenden werde. All dies versuche ich im Reichtum und in der Natürlichkeit des Tanzes aufzulösen.” (Régine Chopinot)
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Intitut Français de Budapest; Mit freundlicher Unterstützung von: Tanzkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms)
http://www.ambafrance.hu/instit_f/menuhu.htm

21. Oktober 19.00 Thália Színház
Zeitgenössischer Volkstanz-Abend
Es ist ein fester Bestandteil des Herbstfestivals geworden, die Neuerer des ungarischen Volkstanzes vorzustellen. Der ungarische Volkstanz animiert die modernen Künstler mit seiner Vielfalt, Elastizität und seinem Reichtum zum weiterführenden Denken und zur Neuinterprätation. Auch in diesem Jahr werden die spannenden Werke jener, die Brücken zwischen der Tradition und dem Modenen schlagen, die vielfältigen und originären Arbeiten der ungarischen Tanzkunst gezeigt.
(Eine Veranstaltung des György-Martin-Volkstanz-Verbandes)

23. Oktober 20.00 MU Színház
Thomas Lehmen (Deutschland)

distanzlos

In seiner neuesten Arbeit bewegt sich der Berliner Choreograph Thomas Lehmen an der Grenze zwischen Performance und Tanz. Er stellt sich und der Tanzkunst ernste Fragen. Mit minimalistischen Mitteln führt er den Zuschauern den Unterschied zwischen der Idee des Choreographen und ihrer künstlerischen Umsetzung vor. Er zieht alte Notizen hervor und zeigt nicht ohne jede Ironie – aus Geld- oder Zeitmangel, oder einfach aus purer Faulheit – nie verwirklichte Ideen und Konzepte.
(Fenster auf Berlin – mit freundlicher Unterstützung von: Selbstverwaltung Budapest und Berliner Senat, mit der Hilfe des Goethe-Institut Budapest)
http://mu.mentha.hu
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

23. Oktober 19.00 und 24. Oktober 20.30 Bárka Színház
Béla Faragó – György Gém
East Side Story
Kammeroper (UA)
Mitwirkende: Katalin Pitti, András Molnár, János Tóth, Stefánia Moldován, Eszter Wierdl, Simon Somorjai
(Slowakei), Péter Fried, Tamás Rózsa, Kammerchor aus Mitgliedern des Chors des Ungarischen Rundfunks (Korrepetitorin: Gyöngyvér Gupcsó), unter der Mitwirkung des Weiner-Szász Kammersymphonieorchesters (künstlerische Leiterin: Judit Szász)
Bühnenbild: Zsolt Khell
Kostüm: Rita Velich
Dirigent: László Tihanyi
Regie: Mihály Kerényi

“Die oberste Inspiration während dem Verfassen meines Werkes bedeutete, daß ich aufgrund des Librettos von György Gém die Ereignisse von 1956 durch das Leben einer »durchschnittlichen« Budapester Familie zeigen kann, um dadurch der Falle zu entgehen, ein entleertes politisches Denkmal zu erschaffen. Mein musikalisches Ziel bestand darin, den Inhalt objektiv und verständlich darzustellen. Aus diesem Grund ist die Sprache der Oper klar, ich legte großen Wert auf die Verständlichkeit des Textes.” (Béla Faragó)
(Mit freundlicher Unterstützung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm, Ministerium für Nationales Kulturerbe, Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest, ARTISJUS, Soros Stiftung, Magyar Televízió Rt., Magyar Rádió Rt., Büro für Leistungsschutzrechten der Vortragskünstler)

24.–25. Oktober 20.00 Trafó
Jo Fabian (Deutschland)
Blown away
(The invisible Homepage of T. Rex)

Jo Fabian, der berühmte deutsche Choreograph und Tanztheoretiker, zeigt seine europaweit bereits bekannte Regiearbeit das erste Mal in Ungarn. Das Stück ist eine Hommage an den bekannten Musiker T. Rex und findet seinen Ausgangspunkt in einer für viele bekannten Schwarzweißphotographie. Auf dem Photo ist ein Mann zu sehen, der fast liegend in einem Schaukelstuhl sitzt – vor ihm ein Lautsprecher. Seine Haare sind zerzaust, neben ihm auf dem Tisch zittert eine Martiniflasche zu den unhörbaren Klängen der Musik. Den Grundgedanken des Stückes könnte man so umreißen: an der Schwelle eines neuen Jahrtausends liegt die Perzeption in der Unvollkommenheit des Empfindens. Trotzdem scheint es, als glaubten wir immer noch an die Vollkommenheit der Information. T. Rex lebt im Internet immer noch – aus den Details ein Ganzes zu erschaffen, das ist das Kreative unseres Alltags.
(Fenster auf Berlin – mit freundlicher Unterstützung von: Hauptstädtische Selbstverwaltung Budapest, Berliner Senat; mit der Hilfe des Goethe-Institut Budapest)
http://www.trafo.hu
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm
http://www.jofabian.de

25.–27. Oktober 20.00 Merlin Színház
Vorstellungen des Vereins der Zeitgenössischen Tanztheater
Let’s stop for a dance!
Die Jury des Vereins bemühte sich Stücke in das Festivalprogramm aufzunehmen, die wie ein Querschnitt zeigen, wo die ungarische zeitgenössische Tanzkunst derzeit steht und in welche Richtung sie weitergehen wird. Die Vorstellungen versuchen einen Überblick darüber zu bieten, auf welchem technischen Niveau die Tänzer sind und welches Lebensgefühl die Gedankenwelt der Choreographen um die Jahrtausendwende beherrscht. Im Zuge der Abende erwarten uns neuinterpretierte Traditionen, die Vorstellung der neuesten Bestrebungen westlicher Tanzwerkstätten, vor allem aber Persönliches und Sensibles. Die Auswahl der Jury bietet einem überaus weiten Spektrum der zeitgenössischen ungarischen Tanzkunst die Möglichkeit, sich vorzustellen.
Mitglieder der Jury: Beáta Barda, Pál Csillag, Dóra Péczely, Dr. Gábor Sajósi, Tibor Várszegi

25. Oktober
Attila Egerházi – N. Porpora: Geschlossene Vorhänge
Mitwirkende: Edit Rujsz, András Lukács
Eszter Gál – Peter Pleyer: “pas de deux – practice what you preach”
Konzeption: Peter Pleyer

26. Oktober
Réka Szabó: Lila Ameisenbär
Choreographie-Tanz: Réka Szabó
Éva Duda: In between
Mitwirkende: Éva Duda, Gabriella Máthé, Judit Somorjai

27. Oktober
Még 1 Mozdulatszínház: In Memoriam Dienes Valéria
Choreographie-Regie: Márk Fenyves, István Pálosi
Mitwirkende: Ildikó Bacskai, Márk Fenyves, Bea Gold, István Pálosi
Veronika Vámos: Martinetes
Choreographie-Tanz: Veronika Vámos

26.–27. Oktober 20.00 Szkéné Színház
Márta Ladjánszki und das Bálványos Ensemble
Amorphe Meerjungfrau

Mitwirkende: Márta Ladjánszki Ð Tanz, Judit Bálványos Ð Altsaxophon, Ádám Jávorka Ð Bratsche, Zsolt Varga Ð Tenorsaxophon, Zsuzsa Vincze Ð Violine
Das Stück – das sich aus Improvisation, der momentanen Stimmung und der Gesamtheit der Bilder der Bäume in der Natur und in der bildenden Kunst zusammensetzt – wird gemeinsam von den Tänzern und den Musikern geformt.
(Mit freundlicher Unterstützung von: Ministerium für Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm)

28.–29. Oktober 19 .00 Bethlen Kortárs Táncműhely
Tanz Theater Mittel-Europa
Dämmerung (UA)
Musik: Zsigmond Lázár
Choreographie-Regie: Csaba Horváth
Garten der Ungarn (UA)
Musik: Csaba Ökrös, Gyula Ács
Choreographie-Regie: István Énekes
Csaba Horváth und István Énekes sind für Regie und Choreographie der zwei neuesten Stücke einer der ältesten zeitgenössischen Tanzwerkstätten Ungarns verantwortlich. Horváth, der hervorragende Tänzer und Choreograph, arbeitet erst seit einigen Jahren mit dem Tanz Theater Mittel-Europa, während Énekes als künstlerischer Leiter einer der Mitbegründer ist. Das Stück Dämmerung spielt in einem Espresso im 7. Bezirk in Budapest auf einer Single-Party. Als Grundlage für Garten der Ungarn dient das 1991 erschienene, gleichnamige Versepos von Imre Babics. Was die beiden Choreographien verbindet, ist ihre eigentümliche, surrealistische Stimmung.
http://www.c3.hu/~cedt/magyar/magyar.htm

29. Oktober 19.00 Bárka Színház
Teatr Ósmego Dnia
Niemandsland II.
(Siehe: Parasol Polonaise, Seite …)

5. Soros Studiotheater Tage
Dem Publikum, das alternative, experimentale oder auf Werkstattarbeit beruhende Produktionen liebt, werden nun zum fünften Mal jene Vorstellungen vorgeführt, die auch von der Soros Stiftung gefördert worden sind. Ein Festival kann von den jährlich mehreren Dutzenden geförderten Produktionen natürlich nur die wenigen präsentieren, die aufgrund bestimmter Kriterien ausgewählt, also als die besten beurteilt wurden. Jene elf Vorstellungen, die dieses Jahr gezeigt werden, zeugen – nach der Meinung der Jury – davon, welche Werte das Soros Studiotheater Programm zu fördern versucht, und zugleich davon, welche Tendenzen sich in den zeitgenössischen Theaterwerkstätten herauskristallisieren. Das Programm der Studiotheater Tage zeigt thematisch, stilistisch und auch die Genres betreffend ein abwechselungsreiches Bild. Jeweils die Hälfte sind Prosa- bzw. Tanzvorstellungen, es sind Studioproduktionen von professionellen Theaterensembles genauso vertreten wie Ergebnisse von Gruppen, die sich lediglich für diese Vorstellung zusammengefunden haben, Vorstellungen von jungen Theaterwerkstätten genauso, wie die von alternativen Theatergruppen, die auf eine jahrzehntelange Vergangenheit zurückblicken können und die sich in der ungarischen Theaterkunst einen Namen gemacht haben. Das Programm der 5. Soros Studiotheater Tage möchte die Aufmerksamkeit auf die Unterschiede, die Vielfalt, den Reichtum der Theaterkunst lenken und verspricht all jenen, die besondere Erlebnisse mögen, eine interessante Unterhaltung." (István Nánay)
http://www.soros.hu

15. Oktober 20.00 Szkéné Színház
István Paál Studiotheater, Szolnok
Auch wir sind nicht so schlecht
Regie: Sándor Sárkány

17. Oktober 19.00 Thália Színház
Tanz Theater Mittel-Europa
Dämmerung der Hirsche
Regie-Choreographie: Csaba Horváth
http://www.c3.hu/~cedt/magyar/magyar.htm

18. Oktober 20.00 Szkéné Színház
KOMPmÁNIA
Romance
Regie-Choreographie: Attila Csabai

19. Oktober 20.00 Trafó
Compagnie Pál Frenák
Tricks & Tracks
Choreographie: Pál Frenák
http://www.trafo.hu

21. Oktober 19.30 Vígszínház Háziszínpad
Vígszínház
Caryl Churchill: The Skriker
Regie: Sándor Zsótér
http://www.vigszinhaz.hu

22. Oktober 19.00 Bárka Színház
Bárka Theater
Péter Kárpáti: Tótferi
Regie: Eszter Novák
http://www.barka.hu

24. Oktober 19.00 Bárka Színház
Sámán Theater
The Big Hoo-hah
Regie-Choreographie: Éva Magyar

25. Oktober 20.00 Ezüsthegyi Evangélikus Templom
OFF Táncszínházi Társulat
Requiem
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Choreographie: Adrienn Hód

27. Oktober 19.30 Thália Stúdió
Zsigmond Móricz Theater (Nyíregyháza) – Thália Theater
Ryunosuke Akutagawa –Péter Müller: Rashomon
Regie: Péter Telihay
http://www.thalia.hu/
http://www.szabinet.hu/~szinhaz

28. Oktober 19.30 Stúdió ”K”
Studio ”K”
András Forgách: Die Jungfrau, die Leiche, der Bischof und die Messer
Regie: Tamás Fodor
http://www.elender.hu/~studiok

29. Oktober 20.00 Szkéné Színház
Szkéné Theater
Béla Pintér: Krankenhaus, Bakony
Regie: Béla Pintér

29. Oktober 22.00 Thália Színház
Preisverleihung und Abschlußdiskussion

Details entnehmen Sie bitte dem Programmheft der Studiotheater Tage.

Bildende Kunst – Medienkunst

13. Oktober –30. November Mai Manó Ház
Photographien der tschechischen Avantgarde (1918–1948)
Eröffnung: 13. Oktober 16.00
Begrüßung: Pavel Dostal, Kulturminister der Tschechischen Republik
Eröffnung: Vladimir Birgus Photohistoriker
Kuratoren: Jan Mlcoch undVladimir Birgus

Wer die das 20. Jahrhundert bestimmenden kunsthistorischen Stile, konstruktivistische, surrealistische, expressionistische, kubistische und dadaistische Photographien treffen möchte, wer sehen möchte, wie Art deco und Art nouveau in Schwarz-Weiß, oder manchmal in Farbe ausschaut, wer neugierig ist, wie die Ecken der verschiedenen technischen Apparaturen durch die Perspektive und das Licht verzaubern, wie die Linien des weiblichen Körpers im Vordergrund geometrischer Dekorationen ergänzt und bereichert werden und wieviel Zauber die Gegenstände unseres Alltags in sich bergen und wieviel sie zeigen – für all jene lohnt sich der Besuch dieser vom Herbstfestival und dem Haus Ungarischer Photographen organisierten Ausstellung.
(Aus der Sammlung des Museums für angewandte Kunst Prag; mit freundlicher Unterstützung von: Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Tschechisches Zentrum Budapest, Soros Stiftung, MALÉV, János Fenyő Stiftung, Siemens)

13. Oktober – 26. November Budapest Galéria Kiállítóterem
Photographien von Jindřích Štreit (Tschechische Republik)
Ungarische Photos
Eröffnung: 13. Oktober 17.30
Die Ausstellung wird eröffnet von: Pavel Dostal, Kulturminister der Republik Tschechien und Zoltán Rockenbauer, Minister für Nationales Kulturerbe.
Das Budapester Herbstfestival wird eröffnet von: Gábor Demszky, Oberbürgermeister

“Jindřích ` treit verbrachte mit Photographieren mehr oder weniger Zeit in bereits mindestens zehn, voneinander sowohl geographisch als auch kulturell, sprachlich und überhaupt sehr weit entfernten Ländern. Er sah (wollte sehen), daß der vom Menschen geschaffene und erhaltene Teil der Welt in Tschechien und Japan, Frankreich und Österreich, von den anderen Ländern ganz zu schweigen, sich recht ähnlich ist. (…) Wohin er auch geht, sieht ` treit die Welt mit den Augen eines Tschechen. Mit jenem interpretierenden, die Dinge in ihre Einzelteile zerlegenden, scharfen Blick, der alles sieht, alles wahrnimmt; doch seine Augenwinkel ziehen sich manchmal zu einem Spalt zusammen, er zwinkert uns an, mitwisserisch und vergebungsvoll, seine Mundwinkel verziehen sich kaum sichtbar nach oben.” (Károly Kincses)
Die Ausstellung zeigt seine in Ungarn entstandenen Photographien.
(Mit freundlicher Unterstützung von: Ministerium für Nationales Kulturerbe, Botschaft der Republik Tschechien)

13.–29. Oktober Liszt Ferenc tér
Open-air-Tafelbildausstellung des Artpool Art Research Centers
28 EDE
Open-air-Ausstellung im Gedenken an 28 berühmte Persönlichkeiten Ungarns (Künstler, Politiker, Wissenschaftler etc.), die den Vornamen Ede trugen – anläßlich des "Ede-Festivals".
http://www.artpool.hu/veletlen/naplo/1013.html

14.–29. Oktober Artpool P60
Ausstellung des Artpool Art Research Centers
Continued / "Add to…" Art

Eröffnung: 14. Oktober von 12.00 bis 13.00
Fahrrad- und Fußgänger-Konzert zwischen der Hegedű utca und der Artpool P60.

Interaktive Netzwerk-Projekte, bei denen der "Zufall" eine dominante Rolle bekam. Auswahl und Rekonstruktion von Veranstaltungen/Ausstellungen, die von Artpool in den letzten 20 Jahren in Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Künstlern organisiert wurden. Anläßlich des "Ede-Festivals".
http://www.artpool.hu/veletlen/naplo/1014.html

14. Oktober
Ausstellungen des Festivals zum EDE-Tag
(Siehe: Ede-Tag, Seite …)
http://www.zpont.hu

10.30 VISTA előadóterem
Ausstellung der Photographin Lenke Szilágyi
Bilder von der Straße

11.15 Európai Kulturális Alapítvány
Jenő Lévay "Ortspezifische Installation"
Transferpunkt
Photographien von Zsuzsy Novák
Wassertürme

15.00 Új Színház, Galéria
Ausstellung von László Feszt

16.30 Szentendrei Építészgrafikai Galéria Kiállítóterme
Ausstellung von Graphiken junger tschechischer Architekten

16.–26. Oktober Trafó Galéria
Berlin Open
Internationales Videoprogramm, veranstaltet mit der Berliner Galerie Barbara Thumm
Eröffnung: 16. Oktober 18.00
Kuratorin: Angelika Richter
In elf Tagen werden Video und Kinofilme von mehr als zwanzig, in Berlin und anderen Städten der Welt lebenden Künstlern gezeigt. In den 90er Jahren spielten die verschiedensten Annäherungen innerhalb des Genres der bewegten Bilder in der bildenden Kunst eine immer wichtigere Rolle, angefangen von einer aus Fragmenten zusammengesetzten, neuen Narration, über die "gefundenen" Filme, bis hin zu minimalistischen und rekontextualisierenden Ausdrucksformen. Das Programm bietet eine Auswahl aus den Werken eines traditionellen, aber kontinuierlich in Erneuerung befindlichen Genres durch den Filter einer Weltstadt – Berlin –, die in den vergangenen Jahren erneut eines der maßgebenden zeitgenössischen Zentren der Kunst in Europa wurde.
(Fenster auf Berlin – mit freundlicher Unterstützung von: Hauptstädtische Selbstverwaltung Budapest, Berliner Senat; mit der Hilfe des Goethe-Institut Budapest)

17. Oktober – 30. November Vármegye Galéria
Ungarische zeitgenössische bildende Künstler aus dem Karpatenbecken
Aus der Werkstatt der seit 10 Jahren bestehenden Künstlerkolonie von Makó
Eröffnung: 17. Oktober 17.00
Die Ausstellung wird eröffnet von: Zsolt Németh, Politischer Staatssekretär des Aussenministeriums
Geöffnet: Dienstag–Freitag zwischen 10 und 18 Uhr

Makó, die Stadt, die Künstlern im Sommer ein Zuhause bietet, war unter Malern und Graphikern bereits in den 20er Jahren beliebt. Zu der 1990 neu belebten Künstlerkolonie von Makó kommen im allgemeinen 15-16 Künstler aus dem gesamten Gebiet des Karpatenbeckens: mit wenigen Ausnahmen sind sie Anhänger der Naturmalerei. In diesem Jahr gab das tausendste Jubiläum der Staatsgründung den Künstlern eine gemeinsame Aufgabe. Eine Auswahl aus den Werken der letzten zehn Jahre der Künstlerkolonie zeigt nach dem Stadtmuseum Makó nun auch die Vármegye Galéria.
(Mit freundlicher Unterstützung von: Büro des Regierungbeauftragten des Ungarischen Milleniums)
http://www.hungarian.net/ema

17. Oktober 16.00 C3
C3 – Center for Culture and Communication
Tag der offenen Tür

16.00 Medienkunst und Mediengeschichte
Gespräch über die aktuelle Situation der Medienforschung und -Produktion
17.30 Werke aus dem gemeinsamen Residenzprogramm des CICV
(Frankreich) und des C3
Vorstellungen von Gregory Chatonsky und Reynald Drouhin
19.00 Kalender der Kulturdiskrepanz
Vorgestellt wird die neue im C3 entstandene Arbeit der Medienkunst
(Multimedia CD und Webprojekt). Das Projekt verändert das traditionelle
Genre des Kalenders gemäß den Gegebenheiten der neuen Medien.
(Siehe: Best of CICV, Film, Seite …)

Das selbständig gewordene C3 – Center for Culture and Communication veranstaltet auch in diesem Jahr den in in der Vergangenheit so erfolgreichen Tag der offenen Tür. Im Zentrum der ganztägigen Veranstaltung steht die Beziehung von Medienkunst und Mediengeschichte. Im Laufe des Tages können die Besucher die Arbeit, die neuen Publikationen und die Forschungsergebnisse des C3 kennenlernen. Ähnlich wie in den vergangenen Jahren wird eine europäische Partnerinstitution vorgestellt, diesmal ist es das CICV - Pierre Schaeffert (Frankreich). Die Veranstaltungen finden an mehreren Schauplätzen (BBS – Toldi mozi, Institut Français und C3) statt, des weiteren werden die im C3 entstandenen Arbeiten der französischen Künstler des mit der CICV gemeinsam veranstalteten Residenzprogramms zu sehen sein.
(Die Gründer des C3: Ungarische Soros Stiftung, Matáv Rt.; eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut Français)
http://www.c3.hu http://exindex.c3.hu/media/index.php3?mediafile=incident.html
http://www.cicv.fr http://www.incident.net/home/index/index.html
http://www.ambafrance.hu/instit_f/menuhu.htm

4.–19. Oktober Goethe-Institut, Kiállítóterem
Lukas Einsele (Deutschland)
Haben Wollen - bARTer II
Performance/Ausstellung
Finissage: Galerie/<eckermann> 19. Oktober, 18.00

Der Performance Künstler Lukas Einsele tauscht Erinnerungen. Aus seinem mitgebrachten Archiv von Fotos und Videos können interessierte Besucher ihr Lieblingsobjekt auslösen, indem sie eine persönliche Geschichte, eine besondere Fotografie, ein Interview oder eine Videoexkursion in ihre Wohnung oder zu einer interessanten Budapester Örtlichkeit zurücklassen. Diese Tauschobjekte geraten so statt der "Originale" ins Archiv und verändern dessen künstlerischen Charakter.
Haben Wollen wurde 1999 erstmalig auf der Art Frankfurt vorgestellt und im selben Jahr auf der Liste Basel und in der L.A. Galerie in Frankfurt weiterentwickelt. Das an diesen Orten zusammengeführte Archiv wird als kollektive Skulptur in der Galerie des Goethe-Instituts zu sehen sein. Lukas Einsele wird im Café <eckermann> einen Ort der Begegnung und des Tausches einrichten, der für alle die Möglichkeit eröffnet, aktiv an der weiteren Gestaltung des Kunstwerkes teilzunehmen.
Das Ergebnis dieses zweiwöchigen Tauschprozesses wird bruchstückweise aus dem <eckermann> in die Galerie überführt und dort letztlich auf der Finissage am 19. Oktober in seinem neu gewonnenen "ungarischen" Zustand vorgestellt.
(Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Budapest)
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

21.–29. Oktober Törökfürdő, Frankel Leó út 48.
Ausstellung von Zsuzsa Formanek (Glaskünstlerin), Kristóf Bedécs (Goldschmied) und Balázs Bélafalvy (Regisseur)
An der Grenze der Welten
Eröffnung: 21. Oktober 19.00
Die Ausstellung wird eröffnet von: András Réz
geöffnet: von 14.00 bis 20.00 Uhr

Anläßlich der Ausstellung der drei Künstler öffnet sich den Besuchern ein auch in ruinenhaftem Zustand sehenswertes, denkmalgeschütztes Gebäude: der Raum von ungewöhnlicher Atmosphäre dient auch als Hintergrund und als Installation für die Glas-Metall-Objekte, die eigens für diesen Standort gefertigt wurden. Der namensgebende Film An der Grenze der Welten des Regisseurs und Kameramanns Balázs Bélafalvy wird die erste Filmpremiere in der Geschichte des Törökfürdő.
(
Mit freundlicher Unterstützung von: Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest, Kolleg für angewandte Kunst des Nationalen Kulturellen Grundprogramms; Die ausgestellten Stücke sind nach dem Festival in der Eventuell Galerie – V. Nyári Pál u. 7. – zu besichtigen.)

21. Oktober –19. November Budapest Galéria Kiállítóház
Transpositionen
Around the Centers – Questioning the Peripheries
Eröffnung: 21. Oktober 17.00
Ausstellende Künstler:
Österreich: Lois Weinberger, Munthean Ð Rosenblum, Sebastian Weissenbacher, Elke Kristofek
Frankreich: Alain Balsac, Patrick Raynaud
Spanien: Pello Irazu, Eugenio Cano, Jordi Colomer
Tschechien: Ivan Kaffka
Ungarn: Károly Kelemen, János Szirtes, Éva Köves
Kurator: Lóránd Hegyi
Budapest ist die erste Station jenes etwa 25 Länder betreffenden dreijährigen Programms, das auf die Integration ehemaliger europäischer Peripherien in das gesamteuropäische kulturelle Leben abzielt. Die Ausstellung Transpositionen versucht den neuen Dialog der südwest-, südost-, mittelost- und nordeuropäischen kulturellen Peripherien zu moderieren, denn die benachteiligte Lage der dort arbeitenden Künstler, die Probleme der Integration ihrer Kunst, zeigt ein sehr ähnliches Bild. Die Ausstellungsreihe zeigt zeitgenössische Arbeiten der mittleren und jungen Generation, in jeweils neuen Konstellationen in den verschiedenen Städten. Die in den einzelnen Städten an der Ausstellung teilnehmenden einheimischen Künstler stellen an den verschiedenen Stationen der Ausstellungsreihe gemeinsam mit jeweils einheimischen Künstlern aus. Mit diesem Rotationsprinzip entsteht von Lissabon bis Helsinki, von Valencia bis Budapest ein neuer, aktueller und authentischer Dialog, dessen grundlegendes Thema die individuelle Authentizität der zeitgenössischen Kunst ist.
(Mit freundlicher Unterstützung von: Institut für Donauraum und Mitteleuropa – Wien, ÖsterreichischesKulturinstitut – Budapest, Siemens Österreich, Telecom Austria)

24. Oktober –16. November Goethe-Institut, Kiállítóterem
Ausstellung von László Rajk
Radikale Eklektik – Geplanter Verfall

Eröffnung: 24. Oktober 18.00
Die Ausstellung wird eröffnet von: György Konrád, Schriftsteller
Musikalische Umrahmung: das Corelli Trio spielt den Liederzyklus von Gyula Fekete auf die Zeilen von László Moholy-Nagy.
”Wir möchten Gebäude um uns sehen, die nicht die Zeichen der Zeit an sich tragen, deshalb pflegen, renovieren und revitalisieren wir sie. Wir können ruhig sagen, daß wir ununterbrochen (ver)fälschen und das nennen wir dann: Denkmalschutz.
Das Alter eines Gebäudes wissen wir nicht deshalb, weil wir an ihm die Zeichen der Zeit beobachten – wie an uns selbst, wenn wir in den Spiegel schauen, oder an einem Baum, wenn wir die Jahresringe zählen –, sondern, weil wir es gelernt haben. Die renovierte Kathedrale ist nach unseren Gefühlen brandneu, wir wissen aber, weil wir es gelernt haben, daß sie mehrere hundert Jahre alt ist. Unsere Gefühle und unser Geist vermitteln entgegengesetzte Informationen.” (László Rajk)
(Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Budapest)
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

25.–29. Oktober
Joseph Beuys Symposium und Ausstellung
Der Deutsche Joseph Beuys ist ein Künstler des 20. Jahrhunderts von enormer Wirkung. Nicht nur seine Filz- und Fettplastiken, Zeichnungen, Aktionen, Objekte und Filme machten ihn berühmt, sondern auch sein Grundprinzip, die "Gesellschaftsplastik": laut dieser muß die Gesellschaft auf jene Weise verändert werden, wie der Bildhauer seine eigenen Materialien formt. Auf dem Beuys-Symposium werden etwa zwanzig deutsche und internationale Beuys-Experten das ästhetische, ideologische und gesellschaftliche Lebenswerk des Künstlers interpretieren. Gezeigt werden sein Filme, Videos und in einer Kammerausstellung seine charakteristischsten Kunstwerke, sowie die dem ungarischen Staat geschenkten Beuys-Werke von Lucrezia De Domizio-Durini
(Die Partner der Veranstaltung: Geisteswissenschaftliche Fakultät der Loránd Eötvös Universität, Liget Galéria; Mit freundlicher Unterstützung von: Joseph-Beuys-Stiftung Ð Basel, Ministerium für Nationales Kulturerbe, Goethe-Institut Budapest, Artpool, Stiftung Ludwig, Soros Stiftung, MALÉV)
http://www.mucsarnok.hu

25.–29. Oktober Műcsarnok
Beuys symposium
Eröffnung: 25. Oktober 18.00
26. Oktober: 9–13 Uhr, 15.30–22 Uhr Ð Vorträge
27. Oktober: 9–13 Uhr, 15.30–22 Uhr Ð Vorträge
28. Oktober: 9–13 Uhr, 15.30–22 Uhr Ð Vorträge
29. Oktober: Vorträge, abschließende Podiumsdiskussion
mit Synchronübersetzung
Film- und Videovorführungen

28. Oktober – 24. November Liget Galéria
Joseph Beuys: honigpumpe am Arbeitsplatz
Essay-Ausstellung von Peter Schata
Eröffnung: 28. Oktober 14.00
Geöffnet: von 14 bis 18 Uhr (außer dienstags)

29. Oktober 17.30 Bárka Színház
Photoausstellung von Jerzy Stokowski
Schatten
(Siehe: Parasol Polonaise, Seite …)

Film

14. Oktober
Filme des Festivals zum EDE-Tag
Zufallsfilme
(Siehe: Ede-Tag, Seite …)
http://www.zpont.hu

15.–31. Oktober Örökmozgó
Fröhliche Apokalypse
Filmreihe

15. Oktober 18.30
vor dem Eröffnungsfilm: eine Einleitung von Ákos Szilágyi
Brazil (Regie: Terry Gilliam, 1984)

16. Oktober
18.30
Weekend (Regie: Jean-Luc Godard, 1967)
20.30
Brazil (Regie: Terry Gilliam, 1984)

18. Oktober 16.30
Sweet Movie (Regie: Dušan Makavejev, 1974)

20. Oktober 16.30
Hundes Nachtlied (Regie: Bódy Gábor, 1983)

24. Oktober 16.30
Eroica (Regie: Andrzej Munk, 1957)

25. Oktober 16.30
Das Gespenst der Freiheit (Regie: Luis Buňuel, 1974)

26. Oktober 16.30
Das große Fressen (Regie: Marco Ferreri, 1973)

30. Oktober 20.30
Anuschka – es brennt mein Schatz (Hori, Ma Panenko) (Regie: Miloš Forman, 1967)

31. Oktober 20.30
Oblako Rai (Regie: Nyikolaj Dosztal, 1991)

19.–22. Oktober 21.00 BBS – Toldi mozi
Dokumente des Squat Theaters
(Siehe: Theater – Tanz, Seite …)

19.–21. Oktober 17.00 BBS – Toldi mozi
"Best of CICV "
Im Rahmen des Carte Blanche au CICV werden die besten Videofilme des Internationalen Zentrums für Videokunst in Hérimoncourt gezeigt.
Robert Cahen : Corps flottants, 1997
Sandra Kogut : Adiu monde, 1997
Sandra Kogut : Parabolic people, 1991
Sandra Kogut : La e ça ( Here and There )
Caty Vogan : The syncrhonizer, 1996
David Larcher : vov (vide Ø void) text, 1994-96
David Larcher : ich tanck, 1998
David Larcher : vov (vide Ø void) the trailer, 1993
David Larcher : Granny’is, 1989, version française : 1993
David Larcher : Poemes to filth/ Poèmes à l'infect, 1997
Gianni Toti : Tupac Amauta (premier chant ), 1997
Gianni Toti : Planetopolis, 1993
n+n (Nicole et Norbert) Corsino : Totempol, 1994
n+n corsino : Captives 2nd Mvmt, 1999
Fransisco Ruiz de Infante : Les loupes, 1995
Dominik Barbier : J'étais Hamlet I was hamlet, 1993
Irit Bastrit : Trace d'une présence à venir / Traces of a presences to come, 1993
Patrick de Geteere : Jeanne, 1995
Mickael Buckel : witness, 1996
(Eine gemeinsame Veranstaltung des Institut Français – Budapest und C3)
(Siehe: Tag der offenen Tür im C3, Seite …)

20. Oktober 17.00 Merlin Színház
Filme des Bohemia Festivals
Perlen in der Tiefe

(Siehe: Bohemia Festival 2000, Seite …)

25. Oktober 20.00 Művész mozi, Chaplin terem
Premiere der Budapest Film
Im Westen wird sie untergehen

Regie: András Fésős
Der Kammeramann des Films, András Nagy, erhielt auf der 31. Ungarischen Filmschau den Preis für die beste Kamera.
(Produzent: Kép-Árnyék, Hazard Film Berlin; Koproduzenten und Sponsoren: Ungarische Filmstiftung,Nationales Kulturelles Grundprogramm, TV2, Duna Television, Schauspiel- und Filmhochschule, Nationale Rundfunk- und Fernsehkommission, Stiftung Ungarischer Historischer Film)

26. Oktober 19.00 BBS – Toldi mozi
Vorpremiere von MOKÉP
Tuvalu
Regie: Veit Helmer
Der Film erhielt auf dem Mediawave Festival den Hauptpreis der internationalen Jury.
”... eine Neo-Burleske, eine Geschichte über ein zum Abriß bestimmtes, altes Bad und seine Bewohner, Liebesgeschichte von zwei schüchternen jungen Menschen, lyrische Edüde über Intrige und Verführung, elegische Story über altmodische Werte, Verehrung und Anhänglichkeit...” (Balázs Varga; Filmvilág, Juli 2000)

28. Oktober 20.00 Almássy téri Szabadidőközpont
Vorpremiere der Budapest Film und der Közgáz Vizuális Brigád
Le petit Voyage

(Siehe: Le petit Voyage – Kulturfestival der 70er, 80er Jahre, Seite …)

Literatur

14. Oktober 19.00 VISTA előadóterem
EDE -Ode – literarischer Abend mit Hilfe des Zufalls
(Siehe: Ede-Tag, Seite …)
http://www.zpont.hu

14.–15., 21.–22., 28.–29. Oktober 15.00
Literarische Stadtrundfahrt

Treffpunkt: Parkplatz neben der Műcsarnok
Redaktion: De Coll Ágnes
Die Stadt wird vorgestellt von:
14. Oktober Ákos Szilágyi – László Lengyel
15. Oktober Ádám Nádasdy –Kornél Hamvai
21. Oktober Endre Kukorelly –Gábor Németh –Zoltán Kőrösi
22. Oktober László Garaczi –Péter Zilahy –Zsolt Farkas
28. Oktober Gábor Karátson
29. Oktober János Háy –Attila Hazai –Vera Filó
Nicht nur Budapests große historische Perioden existieren nebeneinander, sondern auch die von den verschiedensten Menschen ge- und erlebten Budapests von heute.
Bei unseren Stadtrundfahren zeigen verschiedene Literaten ihre Stadt. An drei Wochenenden werden sich insgesamt sechs Busse mit eineinhalb Dutzend Autoren an Bord auf den Weg in dieses noch unentdeckte Budapest machen.

27. Oktober 20.00 MU Színház
Fest vertippt
Ausstellungen:
Schreibmaschinenausstellung, Ausstellung von Zsolt Koroknai und Hunor Pető, Schreibmaschinenlehrbuchreadytextby Tibor Leszták, Pál Nagy: métro-police (Objekt)
Konzerte:
Viktor Lois, S.K.Y (Zsolt Kovács und Zsolt Sőrés)
Performance:
Pál Nagy, Endre Szkárosi, Bálint Szombathy
Video:
Pál Nagy: métro-police
Weiteres Programm:
kostenlose Reparatur von Schreibmaschinen

Die Schreibmaschine wurde zum wichtigsten Instrument des Informationsaustausches im 20. Jahrhundert und das Papier zum wichtigsten Informationsträger. Die Schreibmaschine hat die Handschrift auf allen Ebenen der sprachlichen Kommunikation abgelöst. Redaktionen von Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen hüten die Abdrucke unseres Jahrhunderts, zumeist auf Papier im A4-Format. Der spätere Konkurrent (und schließlich Sieger), der Computer, war damals lediglich ein im Versuchsstadium befindliches Hilfsmittel der militärischen und wissenschaftlichen Forschung. An die Schreibmaschine erinnert nur mehr die QWERTY-Tastatur, das heißt der Mittlere Teil der Tastenreihe. Ein solches, von seiner Funktion endgültig losgelöstes Instrument eignet sich hervorragend als archaisches Subjekt eines Konzept-art-Festivals. Dieses heute bereits endgültig (?) ungebräuchliche Instrument kann man ohne jeden ethischen Skrupel destruieren, zu neuer Qualität transformieren, ausbessern, kaputtmachen…
Am Tag des Festivals werden Schreibmaschinen kostenlos vor Ort repariert!
http://mu.mentha.hu

Weiters …

14. Oktober VI. Paulay Ede utca
Festival zum EDE-Tag in der Paulay Ede utca [Eduard Paulay Straße]
Eintritt frei

Eine der ältersten Straßen der Teresienstadt, die Paulay Ede utca (einst Két szerecsen utca; dt.: Straße der zwei Mohren), war immer eine pulsierende, lebendige Straße. Bereits Anfang der 19. Jahrhunderts befand sich hier das vom Lärm der Weinkeller erfüllte "Vergnügungsviertel", das in der 2. Hälfte der 1800er Jahre von Kurtisanen bewohnt war. Anfang unseres Jahrhunders kamen hier Gerber an. Der Namensgeber Ede Paulay (1836–1894) war Schauspieler, Regisseur und eineinhalb Jahrzehnte lang der Direktor des Nationaltheaters.
Seit einiger Zeit sind wir Zeugen einer erneuten Blüte dieser Straße: Restaurans, Beisln, Galeries, Cafés wurden in der Nachbarschaft der gewohnten, alten Institutionen eröffnet; das eintägige Festival, das auf Initiative der Europäischen Kulturstiftung entstand, ehrt die frohen Traditionen der Straße, die hier in einer Vielzahl existierenden kulturellen Werkstätten und den Namensgeber anläßlich des Namenstages von Ede (13. Oktober).
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit: Europäische Kulturstiftung, Artpool Art Research Center, Radnóti Miklós Theater, Új Theater und dem Reisebüro VISTA; Mit freundlicher Unterstützung von: Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest)
Die offizielle Website des Festivals zum EDE-Tag:
http://www.zpont.hu e-mail: ede@zpont.hu

den ganzen Tag Liszt Ferenc tér
28 EDE
Open-air-Schilderausstellung auf dem Liszt Ferenc tér
(Siehe: Bildende Kunst, Seite …)

10.00
Markt für Kunsthandwerk

10.00 auf der Straße
Ernő Keil Blasmusikverein
Marschmusik
Dirigent: Sándor Bereczky

10.00–14.00 VISTA kávéház
Kinderspiele
Handwerk, Puppenspiel und andere Spiele

10.00–11.00 VISTA kávéház
Kaffeehausmusik

10.30 auf der Straße
Maskarás Ensemble: Umzug auf Stelzen

10.30 VISTA előadóterem
Ausstellung der Photographin Lenke Szilágyi
Bilder von der Straße
Eröffnung: János Ács, Regisseur
Da werden wir schön schauen. Auf den Bildern: die Bewohner, die Verkäufer, die Häuser der Paulay Ede utca und unsere Freunde. Alle, die etwas mit unserer Straße zu tun haben.

11.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Nancy Meyers: The Parent Trap
(nach Erich Kästner: Das Doppelte Lottchen)

11.00–15.00 VISTA kávéház
Am Klavier Weszely Ernő

11.15 Európai Kulturális Alapítvány
"Ortsspezifische Installation" von Jenő Lévay
Transferpunkt
Photoausstellung von Zsuzsy Novák
Wassertürme
Eröffnung: Sándor Radnóti, Ästhet

11.30 VISTA kávéház (oder auf der Straße)
Clown Kamilla und Clown Lala

12.00 Gedenktafel von Ede Paulay (Paulay Ede utca 4 )
Hommage à Ede Paulay

12.00 zwischen Hegedű utca und Artpool P60
Fahrrad- und Fußgängerkonzert
(Eine Verantstaltung des Artpool Art Research Center)

13.00–18.00 Artpool P60
Continued /"Add to..." Art
(Siehe: Bildende Kunst, Seite …)

13.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Jacques Tati: Mon Oncle

14:00 auf der Straße
Kontakt Improvisation auf der Straße
von: Eszter Gál, Peter Pleyer, Dongó Balázs Szokolay

14.00 Start vor der Paulay Ede u. 4.
Gangtour I. – Info-Spaziergang
Leiter: Mihály Ráday

14.00–18.00 Tütü Tangó kávéház
Kinderspiele
Handwerk, Puppenspiel und andere Spiele

15.00 Új Színház Galéria
Ausstellung von László Feszt
Eröffnung: Géza Szőts, Dichter

15.30 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Gábor Bódy: Psychokosmos
Közgáz Vizuális Brigád: Das Würfeln hebt den Zufall auf

15.30 indulás a Tütü Tangó elől
Gangtour II. – Info-Spaziergang
Leitung: Mihály Ráday

16. 00 VISTA előadóterem
Gespräch mit Musik
Neue Platten der Hungaroton Classics
Das Gespräch führt: Máté Hollós
Mitwirkende: das INS Ensemble unter der Leitung von János Bali, András Fejér Ð Posaune, Ágnes Szakály – Zimbalon

16. 00–17.00 VISTA kávéház
The Sirens
Evergreens

16.00 Tütü Tangó kávéház
Clown Kamilla und Freunde

16.30 Szentendrei Építészgrafikai Galéria, Kiállítóterem
Ausstellung aus Graphiken junger tschechischer Architekten

17.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Otar Joseliani: Once There Lived a Song-Thrush

17.00–19.00 VISTA kávéház
Akkordeon-Nachmittag

17.30 VISTA előadóterem
Konzert von Vivaldi Consort
Werke von Antonio Vivaldi und zeitgenössischen Komponisten
Künstlerischer Leiter: Géza István Hargitai
Dieses Kammerorchester mit seiner ungewöhnlichen Instrumentalisierung spielt Barockstücke und in kleinen Formationen (Duo, Trio) Werke von zeitgenössischen Komponisten. Im Mittelpunkt steht die Musik des Namensgebers Antonio Vivaldi.

18.00–23.00 Tütü Tangó kávéház
Musik bis in die Nacht
Es spielen: Bésh O Drom, Chalavan, Szilvási Gipsy Band

18.00 Új Színház, Stúdiószínpad
Ede Terényi: Kalevala
Monooper in einem Akt
Mitwirkende: Carmen Vasile
(Rumänien) – Gesang und Ede Terényi
Die etwa einstündige Vorstellung ist eine besondere Bearbeitung der Kalevala. Das in finnischer Sprache gesungene Werk umfaßt drei Oktaven und ist eine Herausforderung für die Sängerin, die alle Personen des finnischen Epos selbst darstellt.

18. 15 auf der Straße, Start von der Paulay u. 1.
OFF Táncszínházi Társulat
Straßenball
Künstlerischer Leiter: Iván Angelus
Choreographie: Adrienn Hód
Auf der gesamten Länge der Straße komponiertes "Geh-Theater", in der den seltsamen Gebäuden dieser Straße bzw. ihren intimen Details eine besondere Rolle zukommt.

19.00 VISTA kávéház
Kaffeehauskonzert

19.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Otar Joseliani: Favourites of the Moon

19.00 VISTA előadóterem
EDE-Ode – Literarischer Abend mit Hilfe des Zufalls
Literarische Improvisationen, kleine Einfälle mit Musik
Muse: die 28 EDE vom Liszt Ferenc tér

irgendwann Radnóti Színház
Eine Vorstellung im Zeichen des Zufalls... – Überraschung!
Eingang über das Bühnenbild-Depot von der Paulay Ede utca

19.30 Új Színház, ruhatár
Katalin Szalai: Le donne furiose
Kammeroper
eine Vorstellung der Abschlußklassen des Ferenc Liszt Musikhochschule
Dirigent: Béni Csillag
Regie: Balázs Kovalik

Die Geschichte handelt von drei entschlossenen Frauen und baut auf die bekannte Paris-Episode der griechischen Mythologie auf. Wem gibt Paris schlußendlich den goldenen Apfel mit der Aufschrift "für die Schönste"? Das Libretto von József Szalai und die Regie von Balázs Kovalik geben darauf eine unerwartete Antwort.

20.00–22.00 VISTA kávéház
Smooth Jazz Trio

20.30 Új Színház, színházterem
Mauricio Kagel: Der Tribun
Vorstellung für einen politischen Redner, Marschklänge und Lautsprecher
Mitwirkende: László Helyey, Gergely Vajda – Klarinette, Szabolcs Joó und Boglárka Fábry – Schlagzeug, Brass in the Five
Dirigent: Gergely Vajda
Regie: István Márta
“Und damit sei in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen, dab es sich hier nicht um einen bestimmten, bereits verblichenen nach existierenden Staatsh¬ uptling handelt, sondern um den Versuch, die sprachliche Haltung von politischen Rednern im allumfassenden Sinne blob zustellen. Vorgenommen habe ich mir als Ziel eher ein möglichst glaubwürdiges Kompositum als die Fixierung auf eine zweckdienliche Ideologie und ihrer Stellvertreter. Bei der radiophonischen Verwirklichung des Vorhabens schien es mir auch diesmal wesentlich, eine Übereinstimmung zwischen Arbeitsmethode und akustischer Realisation zu suchen. Von Anbeginn meiner T¬ tigkeit als Komponist und Rundfunkautor habe ich eine solche Einheit angestrebt. (Mauricio Kagel)
(Eine gemeinsame Veranstaltung der Művészetek Völgye und des Budapester Herbstfestivals; Mit freundlicher Unterstützung von: Musikkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms, Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest, MALÉV)

21.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Krysztof Kieslowski: Blind Chance (Przypadek)

20. Oktober 17.00 Merlin Színház
Bohemia Festival 2000
Das elfte Mal wird dieses Festival vom Prager Bierritterorden veranstaltet, und bereits zum fünften Mal im Rahmen des Budapester Herbstfestivals. Das reichhaltige Programm bietet die Möglichkeit an einem Rundtischgespräch namhafter Gäste über die 60er und 70er Jahre, über Prag und natürlich über Hrabal teilzunehmen. Uns erwartet eine große Auswahl aus unseren Lieblingsfilmen, wir können Kristý na Lhotákova kennenlernen, deren Tanztheater laut der tschechischen Kritik die große Entdeckung der vergangenen Spielzeit ist. Wir können das Ensemble Kopír Rozsywal Bestar wieder erleben, dessen eigenartige Zusammensetzung (Bassgeige, Ziehharmonika, Saxophon) einen ganz eigentümlichen Klang hervorbringt, und den ganzen Abend lang fließt natürlich das Bier im aufgebauten Staropramen-Pub, damit das Gefühl von Prag vollkommen ist.

18.00 színházterem
Venus mit Rubik-Würfel Tanz-Performance

19.00 étterem
Sanfte Barbaren - Rundtischgespräch und in Ungarn bislang unbekannte Filme über Bohumil Hrabal und seine Freunde

20.30 színházterem
Perlen auf dem Grund – (Regie: Jiří Menzel, Jan Nĕmec, Ewald Schorm, Vĕra Chytilová, Jaromil Jirea – 1965) Fünf angehende Regiseure verfilmten fünf Prosastücke von Bohumil Hrabal, daraus entstand das Manifest der tschechischen New Wave.

22.00 színházterem
Konzert von Kopír Rozsywal Bestar

+ iskolaterem
Tschechische Zeichentrickfilme (Der Maulwurf, Bob und Bobek usw.) Staropramen-Pub
(Mit freundlicher Unterstützung von: Außenministerium der Republik Tschechien, Staropramen, MALÉV)

27.–29. Oktober
Budapest TechShow 2000
Ausstellung und Festival der Showtechnik
Künstlerischer Leiter: Péter Horgas

Die Organisatoren der Ausstellung und des Festivals, die in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltet werden, wollen alle zwei Jahre die Berliner Showtech Ausstellung abwechseln. Auf der Ausstellung erhalten neben den Firmen, die sich mit den wichtigsten und modernsten Techniken beschäftigen, auch ungarische Firmen, die sich mit technischer Weiterentwicklung und Dienstleistung befassen, die Möglichkeit, sich vorzustellen, so wie Fachleute und Unternehmen aus technischen und künstlerischen Bereichen der visuellen und Klangeffekte. Die Besonderheit der ungarischen Tech-Show besteht auch darin, daß neben den diversen Veranstaltungen ein Festival mit bekannten und beliebten Künstlern stattfindet.
(Organisiert von der Uncus GmbH; Partner und Sponsoren: Petőfi Csarnok, X produkció, Tourismusfond des Städteparlaments Budapest, Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest, Ministerium für Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Budapester Festivalcenter, Budapest Film, L&S Technic 2000, Philips Ungarn GmbH., Gráfium, Figura GmbH., Lineum Kereskedőház GmbH., Lisys GmbH., Reisebüro Vista, V.A.M. Design, MAFILM, Intercom)
http://www.techshow.hu e-mail: info@techshow.hu

die Ausstellung:

27.–29. Oktober Petőfi Csarnok
Internationale Ausstellung und Festival der Showtechnik
geöffnet: 10.00–18.00

das Festival:

6. Oktober –10. November Trafó Pince
Photoausstellung von Rita Molnár
Cannes 2000

13.–28. Oktober Bárka Színház
Photoausstellung von Kammeramännern

17. Oktober 20.00 Trafó
Konzert von Viktor Lois und Amadeus Rambo
http://www.trafo.hu

19. Oktober 19.00 Merlin Színház
Schrank-Variationen (öffentliche Generalprobe)
Regie: Tamás Jordán

20.–29. Oktober Új Színház Galéria
Ausstellung von Mária Ambrus und Mari Benedek
Eröffnung: Oktober 20. 18.00
Eröffnet von: Sándor Zsótér

20. Oktober 19.30 Zeneakadémia
Konzert von berühmten Geigern und Solisten
Die Geige
Mitwirkende: Aladár Kicsi, Sándor Fodor Neti, Alexander Balanescu, Félix Lajkó, Lajos Kathy Horváth und Attila Lőrinszky, János Selmeczi, Aladár Csiszár, Ferenc Radics und Band, Szászcsávási Band, Csaba Ökrös und Band, Mezőörményesi Band

21. Oktober – 6. November MU Színház
Tanzphoto-Ausstellung von Pál Csillag
“3/5”

weitere geplante Programme:

27.–28. Oktober

am 27. Oktober 16.00 und 23.00

am 28. Oktober 23.00
Präsentation junger Kostümbildner
Entré
Regie: Enikő Eszenyi
anschließend Konzert
(Den genauen Veranstaltungsort erfragen Sie bitte unter folgenden Telephonnummern:
343-4327/ 125, 131, 06-30-931-1322
)

Ausstellung:

Theaterphotographien im Magyar Fotográfusok háza

Vorträge,Kurse:

Techniken des Kostüm- und Kleidermachens damals und heute

imARTin GmbH.

mit ungarischen Fachleuten und Meistern aus Hamburg; Kursbeginn 28. Oktober

(Anmeldung auf der TechShow Ausstellung, in der Petőfi Csarnok)

Theoretische Vorträge über Showtechnik

OPAKFI (1027 Budapest, Fő u. 68.)
Színházi Társaság (1064 Budapest Városligeti fasor 38.)
Lisys Stúdió (1134 Budapest Kassák L. u. 81.)

Filmprogramme im Puskin Kino

Einen wichtigen Teil des Festivals bilden die drei Film- und Gesprächsreihen, die die Entwicklung des Visuellen in der Filmkunst untersucht:

– Filmgeschichtlicher Überblick: das Sichtbare im Spiegel der besonderen und bestimmenden Visualität

– Gespräche mit ungarischen Filmregisseuren, Kammeramännern, Designern über das Visuelle, visuelle Techniken, mit Filmvorführungen

– Drei thematische Schwerpunkte – mit internationalen Vortragenden und Fachleuten
25. Oktober Videoclip und Werbefilm
26. Oktober Sci-Fi, digitale Technik
27. Oktober Die “antivisuelle" Visualität– “Dogma”-Filme

27.–28. Oktober Almássy téri Szabadidőközpont
Le petit Voyage
Kulturfestival der 70er, 80er Jahre
Redaktion: Ottó Bence, Ágnes Karácsony, András Pikó

Le petit Voyage ist ein Spielfilm von Mihály Buzás über die Zeit der Pubertät der heute Dreißigjährigen, über die weiche und im Verfall begriffene Zeit der Kádár-Ära, über die Formen des intuitiven Revoltierens. Anläßlich der Filmpremiere wird es ein Festival geben, das vielleicht auch eine Möglichkeit bietet, um festzustellen, ob diese Generation in der Lage ist, sich selbst und den eigenen kulturellen Errungenschaften nüchtern entgegenzutreten.
Weist diese Generation Gemeinsamkeiten in der Lebensführung – jenseits der individuellen Karrieren – auf? Welche kulturellen Erlebnisse formten die Sichtweise dieser Generation von der Mitte der siebziger bis zum Ende der achziger Jahre? Das Festival Le petit Voyage möchte auf spielerisch-interpretierende Weise und unterhaltsam – zuweilen mit Nostalgie – von Geschmack, Kult und Revolte handeln.
(Eine Veranstaltung der Stiftung Törökfürdő; Mit freundlicher Unterstützung von: Budapest Film GmbH., Kulturausschuß des Städteparlaments Budapest, Filmkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms)

28. Oktober 20.00
Vorpremiere der Budapest Film und der Közgáz Vizuális Brigád
Le petit Voyage
Regie: Mihály Buzás
Der Film erhielt den Publikumspreis bei der 31. Ungarischen Filmschau.

27. Oktober 18.00 – Festival nonstop

28. Oktober 9.00 – Festival nonstop
Programm-Mix:
Lebens-Raum – Mode- und Accessoiregeschichtliche Ausstellung der 70er, 80er Jahre von Apfelwein bis Duftbeutel
Werbetricks – unsere Lieblingswerbungen (Plakate, Werbefilme)
Zeit-Show – ironische Modeschau junger Schauspieler mit Musik
TTT-Sammlung – Geistige Mode, Snobissmus in der Zeit der verbotenen-geduldeten-geförderten Kunst
Kult-Bands und Filme aus den 80er Jahren

Zeitreise-Disco

29. Oktober Bárka Színház
Parasol Polonaise
(Gemeinsame Veranstaltung mit dem Polnischen Kulturinstitut Budapest; Mit freundlicher Unterstützung von: Außenministerium der Republik Polen, Ministerium für Kultur und Nationales Erbe Polen, Ministerium für Nationales Kulturerbe, MALÉV; mit freundlicher Hilfe von: Mediawave)

10.00–14.00
dwa bratanki – zwei Freunde
Polnischer Vormittag auch für Kinder
Tanzhaus mit der Dwa Bratanki Band
gemeinsame Spiele mit polnischen Schulkindern und ihren Lehrern
Werkstatt: Spielzeug aus Pferdehaar
Zeichentrickfilme, Theater und andere Überraschungen

16.00
Polnische Filme aus der Sammlung der Mediawave

17.30
Photoausstellung von Jerzy Stokowski
Schatten
Stokowski ist einer der bedeutendsten Photographen Polens, der früher als Jazz-Photograph zahlreiche Preise in seiner Kategorie gewonnen und lange Jahre bei der Zeitschrift Jazz Forum gearbeitet hat. Seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit Theater- und zeitgenössischer Tanzphotographie. Die ausgestellten Photos zeigen das Gdański Tanztheater.

18.00
KorupcJA?
das Antikorruptionsprogramm der polnischen Fundacja Batorego
Die polnische Fundacja Batorego begann gemeinsam mit der OSZE diesen Sommer eine ungewöhnliche Kampagne: "Ich nehme kein Schmiergeld", "Ich gebe kein Schmiergeld" – mit solchen Ansteckern kann jeder polnische Bürger, der sich dieser Aktion anschließen möchte, seine Grundsätze kundtun. Die Stiftung möchte mit Werbung und Riesenplaketen gegen diese Erscheinung vorgehen. Ihr Ziel ist es, eine von unten organisierte Bewegung ins Leben zu rufen.
http://www.przeciw-korupcji.org.pl

19.00
Teatr Ósmego Dnia
Niemandsland
II.
Das Ensemble aus Poznań, das auf eine jahrzehntelange Vergangenheit zurückblicken kann, ist eine der großen europäischen Theaterlegenden. Das Ósmego Dnia erfüllte von Beginn an die Rolle der schöpferischen und zugleich die der ideologischen Werkstatt: seine Austrahlung ist im gesamten osteuropäischen Raum spürbar. Das Ensemble entwickelte eine ureigene schöpferische Methode, die auf der kollektiven Improvisation aufbaut. So entstehen auch ihre Vorstellungen. Die Schauspieler sind für den Text, das Drehbuch, das Bühnenbild, die Aktion verantwortlich, sie kreieren das Visuelle, die eigentümliche Expressivität des Spiels, das auf der totalen Körpersprache und Musik basiert.

22.00
Zbigniew Namysłowski und das Kruza Ryszard Quintett
Namysłowski ist Ð neben Tomasz Stańko und Michał Urbaniak Ð
die dritte Berühmtheit der polnischen Jazz-Szene; seit Ende der 50er Jahre spielt er dieses Genre. Bereits 1963 stellte er sich in der Vereinigten Staaten vor, wo er mit der Band des früh verstorbenen, weltberühmten Krzysztof Komeda (u.a. Roman Polanskis Komponist) auf dem Festival in Newport auftrat. Seit Jahrzehnten wird er von den europäischen und amerikanischen Fachzeitschriften als bester Altsaxophonist gehandelt.

Karten sind erhältlich:

Rózsavölgyi Musikalienhandlung
1052 Budapest, Szervita tér 5. tel.: 318-3500

Broadway Kartenverkauf
1065 Budapest, Nagymező u. 19. tel.: 302-3841

Vigadó Ticket Service
1051 Budapest, Vörösmarty tér 1. tel.: 327-4322

und vor Ort

Das Festival wird organisiert von der Budapester Festivalcenter GnG.

Geschäftsführerin: Zsófia Zimányi
1081 Budapest, Rákóczi út 65.
Tel.: (361) 210-2795, 333-2337
Fax: (361) 210-5906
e-mail: email@fesztivalvaros.hu http://www.fesztivalvaros.hu

Festivaldirektor: Péter Máté matep@c3.hu konyha@fesztivalvaros.hu

Mitarbeiter: Dóra Magyarszéky Programmassistentin dora@fesztivalvaros.hu
Anikó Németh
Kartenbüro: Kerényi Ágnes kerenyi@fesztivalvaros.hu
Makai Margit makai@fesztivalvaros.hu

Public Relations: Andrea Koch koch@fesztivalvaros.hu

 

Herausgeber: Budapester Festivalcenter GnG.

Redaktion: Tamás Halász

Graphik: Margit René akta@grafium.hu

Webmaster: András Kolesár